Ein Sieg ohne Wenn und Aber
Flavia Solva spielt heute um 19 Uhr zu Hause gegen Bad Aussee.
WAGNA. Man könnte bei einem Vereinswechsel sicher ein glücklicheres Händchen als Harald Letnik beweisen. Der Schlussmann von Flavia Solva wechselte vergangenen Sommer aufgrund der finanziell äußerst turbulenten Situation von Bad Aussee in die Südsteiermark. "Es war damals einfach nicht mehr tragbar. Der Verein schuldete uns sehr viel Geld", erklärt er.
Heute ab 19 Uhr trifft Letnik mit Flavia im Römerstadion auf seinen Ex-Klub. Mittlerweile ist auch die Zukunft der Flavianer mehr als unsicher. Ob der Traditionsklub über den Sommer hinaus existiert, kann keiner sagen. "Ich denke, man muss sportliche und vereinsinterne Angelegenheiten strikt trennen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun."
Das Herz des in Gratkorn wohnhaften Torhüters hängt aber nach wie vor am Ausseerland. Ihn verbinden auch noch immer gute Freundschaften dorthin. Der 28-Jährige bewundert vor allem die Einstellung, mit der die Obersteirer ans Werk gehen. "Dort ist der Neubeginn auf jeden Fall gelungen. Das ist sehr positiv."
Doch unabhängig von seiner eigenen Vergangenheit in Bad Aussee, besteht über die Marschroute für das heutige Duell kein Zweifel. "Wir brauchen einen Dreier." So sieht es auch Trainer Heinz Thonhofer, der über die bisher gezeigten Leistungen in der Rückrunde ein wenig enttäuscht ist. "Drei Punkte müssen her, ohne Wenn und Aber." Kurt Kirchleitner fehlt verletzt. MARTIN MANDL









