Sechs Buben, 50.000 Euro Schaden: Jugendbande ausgeforscht
Sachbeschädigung und Heil Hitler-Rufe: Jugend randalierte.
Einer der Haupttäter ist erst 13 und damit noch strafunmündig. Die beiden anderen Rädelsführer sind 17 und 19 - und schon einschlägig vorbestraft. Schon 2006 waren sie wegen dutzenden Sachbeschädigungen mit einem Schadenswert von 20.000 Euro vor Gericht gestanden. "Doch gelernt haben sie daraus nichts", so ein Beamter der Polizeiinspektion Leibnitz, die den Jugendlichen jetzt neuerlich das Handwerk legen konnte - und mit ihnen drei weiteren Burschen im Alter von 14 und 16 Jahren.
Delikte. Die Jugendlichen kennen sich aus der Schule und haben den Großteil der Freizeit gemeinsam verbracht. Meist auf nicht gesetzeskonforme Weise: So gehen seit Dezember des Vorjahres 48 Sachbeschädigungen, drei Diebstähle, sechs Brandstiftungen, fünf gelungene und vier versuchte Einbrüche sowie zahlreiche weitere Delikte auf das Konto der Jugendbande.
50.000 Euro Schaden. "Ein Microcar wurde aufs Dach geschmissen, Buswartehäuschen und Autofenster zerschossen, Autospiegel heruntergetreten", berichtet einer der Ermittler. Doch damit nicht genug: Die Burschen warfen Holzscheite auf Landesstraßen, um Autofahrer so zum Verreißen des Fahrzeugs zu bringen. Außerdem spannten sie Elektrokabel zwischen Masten über die Straße, um Mopedfahrer zu Sturz zu bringen. Alle Straftaten wurden übrigens im Bereich Leibnitz, Wagna, Kaindorf und Tillmitsch begangen, der entstandene Schaden wird diesmal auf 50.000 Euro geschätzt. Dazu kommen noch sechs Verstöße gegen das Verbotsgesetz: durch provokante "Heil Hitler"-Grüße in der Kirche.








