Marke Südsteiermark steht an erster Stelle
Vier südsteirische Tourismusverbände verstärken ihr Miteinander massiv. Der gemeinsame Auftritt am Markt ist ein wesentliches Ziel.
Obwohl die Sonne gestern vom Himmel strahlte und die Temperaturen in angenehme Höhen trieb, fand die offizielle Präsentation des Ausflugszielführers Südsteiermark bei deutlich niedrigen Temperaturen im Weinmuseum Kitzeck statt. "Aber das hat schon seinen Grund", betonte Bürgermeister Robert Dirnböck als Vorsitzender des Tourismusverbandes Sulmtal-Sausal. Immerhin seien der Wein und die Südsteiermark untrennbar miteinander verbunden und das Weinmuseum zeige die Entwicklung des Weinbaus der letzten Jahrhunderte.
"Nur der Anfang".
Ein passender Ort also, um das Gemeinschaftswerk der vier Tourismusverbände Gamlitz, Leibnitz-Wagna-Seggauberg, Rebenland-Leutschach und Sulmtal-Sausal erstmals vorzustellen. "Das ist aber nur der Anfang des intensiven touristischen Zusammenrückens der Südsteiermark", kündigte Dirnböck weitere Aktivitäten an, um den gemeinsamen Auftritt am Markt zu forcieren. Dazu gehört etwa eine gemeinsame Radwegekarte oder eine Internetplattform.
In den Mittelpunkt.
Federführend tätig ist auch Johann Dreisiebner, Vorsitzender des Landesweinbauvereines: "Wir wollen wieder die Marke Südsteiermark in den Mittelpunkt rücken, denn damit verbunden ist Kraft und Ausdruck. Und diese Marke wollen wir gemeinsam leben." Diese intensive Form der Kooperation der vier Tourismusverbände sei nicht selbstverständlich, nicht selten sei in früheren Zeiten das Konkurrenzdenken im Vordergrund gestanden. "Jetzt aber sind wir alle Südsteiermark", gab sich Dreisiebner zuversichtlich. Dem ersten gemeinsamen Produkt streute er Rosen: "Hier halten wir ein toll aufbereitetes Produkt in Händen mit Aussagekraft und gutem Inhalt."
Fertig geworden ist das Werk rechtzeitig vor dem heute beginnenden Steiermark-Frühling in Wien, wo es den touristischen Dienst antreten wird. "Wir haben alle interessanten Ausflugsziele im Umkreis von hundert Kilometer bis nach Slowenien erfasst, ebenso alle Bäder und Badeseen. Und bieten damit eine Broschüre für den Gast ebenso wie für den Beherberger", so Andrea Felsner.








