Leben und Leiden Christi
Kreuzwegstation in St. Veit/Vogau.

Foto © PrivatPfarrer Karl Tropper, Künstler Richard Gert und Bürgermeister Manfred Tatzl vor den eindrucksvollen Kreuzwegstationen
Der Künstler Richard Gert ist ein gebürtiger St. Veiter. Auch deshalb hat er sich mit großem Enthusiasmus des Kreuzweges der Marktgemeinde St. Veit am Vogau angenommen. 2009 wurde der Lebens- und Leidensweg Christi eröffnet.
Außergewöhnlich ist der Weg nicht nur wegen seiner 17 Stationen (neben dem Leiden Christi wird auch der Weg von der Geburt bis zum charismatischen Prediger dargestellt), sondern auch wegen seiner Bezüge zur Jetztzeit. "Die Stationen sollten nicht nur das Abbild des Leidens Christi sein, sondern auch einen Bezug zum heutigen Leben und Leiden herstellen", erinnert sich Richard Gert an seine Motivation.
"Ich habe nicht versucht, die Bibel wortwörtlich in Bilder zu übersetzen, sondern in unsere Zeit zu transferieren. Dadurch ist ein Weg zum Nachdenken entstanden - über das Leben Jesu, aber auch über uns selbst."
Dass der Künstler vorerst auf den Kosten für den Kreuzweg sitzen geblieben ist, ist eine andere Geschichte. "Ursprünglich war geplant, dass die Katastralgemeinden der Pfarre je eine Station finanzieren", erinnert sich Bürgermeister Manfred Tatzl. Daraus ist schließlich nichts geworden. Lediglich fünf Stationen wurden finanziert - nämlich von den Pfarrgemeinden als Geschenk zum 70. Geburtstag von Pfarrer Karl Tropper. Sponsoren sind laut Gemeindechef und Künstler herzlich eingeladen, eine Station zu widmen. Die Patronanz für eine der kraftvollen Kreuzwegstation kostet übrigens 1800 Euro.








Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.
