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    Zuletzt aktualisiert: 27.01.2012 um 22:16 UhrKommentare

    Kein grünes Licht für Storchenstation

    Tillmitscher Gemeinderat beschließt Umwidmung des Grundstückes nicht. Storchenverein geht vor Gericht.

    Die geplante neue Storchenstation in Tillmitsch bleibt ein Zankapfel. Zur Vorgeschichte: Der Storchenverein mit Obmann Helmut Rosenthaler will außerhalb des Ortsgebietes eine solche Station errichten. Das dafür vorgesehene Grundstück wurde bereits gekauft, allerdings fehlt die erforderliche Umwidmung auf Sondernutzung im Freiland.

    Die Jägerschaft spricht sich am vorgesehenen Standort gegen das Projekt aus. Die Argumente der Waidmänner: am geplanten Standort wäre ein Storchentourismus wider die Natur, man befürchtet auch wildökologische Auswirkungen. Jägerschaft und Storchenverein waren aber gestern Abend nicht am Zug, sondern die politischen Vertreter der Gemeinde, darunter aber durchaus auch Jäger. Im Gemeinderat galt es über die Umwidmung zu einer Sondernutzung im Freiland abzustimmen. Die dafür nötige Zweidrittelmehrheit (11 Stimmen) kam jedoch nicht zustande. Die ÖVP stimmte dagegen, sechs SPÖ-Gemeinderäte und der Grüne Anton Arzt dafür, drei SPÖ-Mandatare enthielten sich der Stimme.

    Für das Projekt hatte sich schon vor der Abstimmung Gemeinderätin Sabine Germuth (SPÖ) ausgesprochen: "Ich bin dafür, jeden gleich zu behandeln. Es gibt ein positives Gutachten und es gibt rechtlich nichts, was gegen die Storchenstation spricht." Eine Entscheidung sei auch zu treffen, damit der Storchenverein innerhalb der Auflage der Revision des Flächenwidmungsplanes die Möglichkeit habe, fristgerecht Einspruch zu erheben. Gegen das Projekt ist VP-Mann Erich Macher, er will in der Sondernutzung im Freiland keinen Freifahrtschein für bauliche Angelegenheiten sehen: "Wir sagen alle zurück zur Natur und hier zerstören wir Natur, das kann es nicht sein." Das Gutachten sei jederzeit entkräftbar und weise sehr wohl auch kritisch auf verschiedene Bereiche wie Wildökologie oder Naturschutz hin.

    Germuth führte wiederum die abschließende positive Empfehlung des Gutachtens ins Treffen. Unterstützung erhielt sie von Vizebürgermeister Jürgen Ressel (SP): "Experten haben das Projekt frei von Vorurteilen beurteilt, das sollten wir als Entscheidungsrichtlinie sehen. Auch ich habe das Gutachten so verstanden, dass das Projekt in kleinem Rahmen zulässig ist."

    Helmut Rosenthaler wird den Fall nun der Volksanwaltschaft übergeben, die den Klagsweg bestreiten soll. Geschlagen will er sich noch nicht geben: "Das sollen die Gerichte klären. Das Gutachten wird aber sicher noch zum Problem für die Gegner."

    BETTINA KUZMICKI

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