Zuwachs für Leibnitz?
In der Gemeinde Tillmitsch gibt es Gespräche über eine Fusion mit Leibnitz. Denkbar ist aber auch eine Großgemeinde mit Lang und Gralla.

Foto © KK Im Mai 2009 präsentierte sich die Gemeinde Tillmitsch mit Bürgermeister Alfred Langbauer bei einem Aktionstag in Leibnitz (Bild). Nun gibt es Gespräche über eine mögliche Fusion mit der Bezirksstadt
Es kommt Bewegung in die Diskussionen über mögliche Gemeindefusionen. Drei Wochen vor Ende der Vorschlagsfrist beim Land könnten nun die fusionswilligen Gemeinden Leibnitz und Kaindorf Zuwachs bekommen: Es gibt Gespräche in und mit der Gemeinde Tillmitsch. Diese ist mit rund 3200 Einwohnern die viertgrößte Gemeinde im Bezirk.
Gemeinsam mit Leibnitz (7800 Einwohner) und Kaindorf (2550 Einwohner) entstünde mit knapp 14.000 Bürgern die viertgrößte Stadt der Steiermark.
Freilich - so weit ist man bei weitem noch nicht. Noch wird nur geredet. Bürgermeister Alfred Langbauer (SPÖ) hat mit den Mitgliedern von ÖVP, SPÖ und Grünen Gespräche geführt. "Wir sind zweimal bei Arbeitssitzungen zusammen gesessen." Weitere Verhandlungsrunden sollen folgen. "Wir möchten alle Vor- und Nachteile abwägen", so Langbauer. "Auch in meiner Fraktion gibt es unterschiedliche Meinungen."
Am 26. Jänner könnte eine etwaige Entscheidung fallen. Danach soll das Ergebnis den zuständigen Landesbeamten und Politikern präsentiert werden. "Wir wollen im Gegensatz zu anderen Gemeinden auf jeden Fall eine Stellungnahme abgeben", so Langbauer.
Denkbar sind drei Szenarien: Ein Zusammenschluss mit Leibnitz und Kaindorf, eine Fusion mit Lang und/oder Gralla (gemeinsam über 5000 Einwohner) - oder weiterhin eine Eigenständigkeit. "Wir sind groß genug, um alleine zu bleiben, sind keine Abgangsgemeinde", betont Langbauer. Aber: "Wir sind schon bei 17 Vereinigungen und Verbänden dabei. Ich will nicht noch eine Partnerschaft. Es gehört zusammen gegangen - und damit basta."








