Sozialbetrug in Spielfeld aufgedeckt: 50.000 Euro Schaden
Sechs Personen waren nur zum Schein gemeldet und kassierten Arbeitslosengeld und Notstandshilfe.
Beamte der Grenzpolizeiinspektion Spielfeld konnten einen Sozialbetrug mit einer Schadenssumme von rund 50.000 Euro aufdecken.
Scheinmeldungen. Im Zuge einer Fremden- und Meldekontrolle im August 2007 stellten Polizeibeamte fest, dass in einem Haus, in dem 20 Personen aus Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina, gemeldet sind, tatsächlich nur 14 Personen Person dort wohnten. In regelmäßigen Abständen wurden weitere Kontrollen durchgeführt - in der Folge konnten sechs Personen im Alter zwischen 39 und 55 Jahre ausgeforscht werden, die nur zum Schein angemeldet waren.
Betrug. Durch diese Scheinmeldungen konnten die Verdächtigen Arbeitslosengeld, Überbrückungs- und Notstandshilfe im Gesamtausmaß von beinahe 50.000 Euro beziehen. Die Verdächtigen wurden nach ihren Einvernahmen wegen Betruges auf freiem Fuß angezeigt.








