Flüchtlinge hatten sich zwischen Rädern versteckt
Kraftfahrer im Stauraum an der Spielfelder Grenze sahen, dass unter einem türkischen Lkw ein Fuß heraushing: Zwei Männer reisten so ein.

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Es war am Pfingstmontag gegen 17.10 Uhr - der Vorfall wurde allerdings erst jetzt bekannt - als ein türkischer Kraftfahrer aufgeregt die Polizei anrief. Und das mit gutem Grund: Zwischen den Reserverädern und der Bodenplatte seines Hängers hatten sich zwei Männer versteckt, die so illegal nach Österreich eingereist waren. "Das war ganz schön gefährlich", betont ein Beamter der Polizei Halbenrain. "Wären sie rausgeflogen, hätte der Lkw sie überrollt. Und der Fahrer hätte große Probleme bekommen."
Der 44-jährige Türke, auf der Fahrt mit einer Ladung Textilien nach England, dürfte von den illegalen Grenzgängern nichts gewusst haben. Erst als er sein Schwerfahrzeug im Stauraum nach der Grenze in Spielfeld abstellte, wurden die Männer bemerkt. "Zwei kroatische Kraftfahrer liefen auf ihn zu und zeigten mit zwei erhobenen Fingern auf den Hängern", so der Polizeibeamte. Sie hatten einen Fuß entdeckt, der unter dem Hänger heraushing. Gemeinsam mit einem türkischen Kraftfahrer, der zu Hilfe kam, zog der 44-Jährige den blinden Passagier ins Freie. Der Zweite kam freiwillig hinterher.
Die beiden Männer, ein 28-jähriger Algerier und ein 38-jähriger Tunesier, stellten sofort Asylanträge. Österreich war ihr Ziel gewesen, weil "hier die Asylgesetze so gut sind". Deswegen dürften sie in Marburg, wo der Kraftfahrer tankte, zugestiegen sein.








