Textilhändler entpuppte sich als Autoschieber
Ein italienischer Textilhändler wurde am Donnerstag mit einem angemieteten Pkw in Laßnitzthal gestoppt. Er hatte den finnischen Mietwagen widerrechtlich außer Landes gebracht und eine ungedeckte Kreditkarte für die Anmietung verwendet. Weitere Mietverträge wurden gefunden.

Foto © APA/Sujet
Ein 38-jähriger italienischer Textilhändler mit einem finnischen Leihwagen wurde von einer AGM-Streife (Ausgleichsmaßnahmen Schengen) im Bereich der Betriebsumkehr der A 2 in Laßnitzthal angehalten und einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Er gab an, dass er wegen des Flugverbotes nicht nach Slowenien fliegen konnte und deshalb den Pkw anmieten musste.
Den ursprünglichen Verdacht der Autoverschiebung konnten die Polizeibeamten bald nachweisen: Erhebungen bei der finnischen Mietwagenfirma ergaben, dass der Verdächtige das Fahrzeug nicht nur widerrechtlich außer Landes gebracht hatte, sondern auch für die Anmietung eine ungedeckte Kreditkarte verwendet hatte. Außerdem hatte der Verdächtige zeitgleich einen weiteren Pkw angemietet, der von einem Komplizen außer Landes gebracht wurde. Der Italiener wurde daraufhin vorläufig festgenommen und in die GPI Spielfeld überstellt.
Zwei weitere Mietverträge gefunden
Bei der Durchsuchung des sichergestellten Mietfahrzeuges fanden die Beamten zwei weitere Mietverträge. Ein Fahrzeug wurde nie abgeholt, das zweite Fahrzeug nicht mehr an die Mietwagenfirma rückerstattet. Als Sicherheit diente ebenfalls eine ungedeckte Kreditkarte.
Nach Abschluss der Einvernahmen wurde der Verdächtige wegen schweren Betruges und Hehlerei auf freiem Fuß angezeigt.









