Das Rennen bleibt offen
Zwischenbericht der Markt- und Standortstudie für ein Hallenbad im Regionalen Planungsbeirat Leibnitz. Noch gibt es keine Favoriten.

Foto © GEPA/Sujet
Für Sentimentalitäten war bei der gestrigen Sitzung des Regionalen Planungsbeirates Leibnitz nur wenig Platz. Bei der allerletzten Tagung des Gremiums vor der Zusammenlegung mit dem Bezirk Deutschlandsberg zur Großregion Süd-Weststeiermark standen einige heiße Eisen auf der Tagesordnung.
Mit Spannung erwartet wurde der Zwischenbericht der Markt- und Standortanalyse für ein Hallenbad. "Intention der Studie ist es, Objektivität in die Diskussion zu bringen", erklärte Planungsbeiratsvorsitzender Peter Tschernko.
Sieben Gemeinden - Leibnitz, Kaindorf, Ehrenhausen, Gamlitz, Spielfeld, Lang und Gleinstätten - hatten sich im Vorfeld als Standort für ein Hallenbad ins Spiel gebracht. "Unsere Vorgabe war, diese Standorte auf ihr Markt- und Standortpotenzial zu untersuchen und eine Reihung zu erstellen", erläutert Lasse Kraack, Geschäftsführer des EU-Regionalmanagements (RM) Süd-West-Steiermark, das die Studie für den Planungsbeirat in Auftrag gegeben hatte.
Auf eine Reihung müssen die Kandidaten und übrigen Gemeinden aber noch bis zur Abschlusspräsentation im Jänner 2010 warten. In ihrem Zwischenbericht legte das zuständige Marktforschungsinstitut lediglich wertungsfreie Ergebnisse erster Untersuchungen vor. "Unter anderem wurden die Grundstücke bewertet, demographische Daten erhoben und Gespräche mit den betroffenen Gemeinden geführt", ist für Kraack und Tschernko das Rennen weiterhin offen. Entscheidend sein dürfte eine Umfrage unter der Bevölkerung, die gerade im Gang ist.
Eine Garantie, dass der Sieger der Studie ein Hallenbad bekommt, gibt es aber nicht: "Letztlich hängt es davon ab, ob sich die Gemeinden auf eine gemeinsame Finanzierung einigen können", meint Tschernko.








