Sozialbetrug in der Südsteiermark aufgeflogen
Deutscher meldete seine Großfamilie für 22 Quadratmeter große Wohnung an und ergaunerte sich Sozialleistungen - gewohnt hat dort allerdings niemand.
Nach einer Anzeigeerstattung der Gemeindesekretärin wegen eines Scheinwohnsitzes konnten Beamte der Grenzpolizei Spielfeld einen Sozialbetrug aufdecken.
Wohnung. Ein 37-jähriger Deutscher hat in Heiligenkreuz am Waasen seine 26-jährige kroatische Gattin und die drei gemeinsamen Kinder - drei bis acht Jahre alt - Anfang 2006 in einer 22 Quadratmeter großen Wohnung angemeldet. Die Familie bewohnte die leerstehende Wohnung allerdings nie. Die Anmeldung war laut Polizei ausschließlich zu dem Zweck erfolgt, Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Kinderbetreuungsgeld, Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag mit Hilfe der Scheinmeldung zu beziehen.
Anzeige. Der 37-jährige bestritt eine Betrugsabsicht - er wurde nach den Einvernahmen auf freiem Fuß angezeigt.








