Deutscher ging auf der A 9 Trickdieb auf den Leim
200 Euro erbeutet. Polizei verfolgt heiße Spur.
Der Trick war nicht gerade ausgefallen - funktioniert hat er trotzdem. Ein deutscher Autofahrer wurde am Freitag auf der Pyhrnautobahn (A 9) Opfer eines Trickdiebs. Nun verfolgt die Polizei eine heiße Spur.
Handzeichen. Der Deutsche war mit seiner Familie aus Slowenien kommend auf der Heimfahrt, kurz nach dem Grenzübergang in Spielfeld stand ein Mercedes mit deutschen Kennzeichen am Pannenstreifen. Mit Handzeichen brachte ein unbekannter Mann den Deutschen zum Anhalten. "Ihm sei das Geld für Benzin ausgegangen, er wolle sich deshalb 100 Euro ausborgen", schildert ein Beamter der Grenzpolizei Spielfeld den "Schmäh" des Täters. Als Pfand gab der ältere Herr dem Autolenker eine goldene Kette, zwei Goldringe und eine Visitenkarte mit einem türkischen Namen und dem Titel "Direktor".
Zwei 100-Euro Scheine. Als der Deutsche in seiner Brieftasche nachschaute, griff der Trickdieb zu. Mit zwei 100-Euro-Scheinen rannte er zu seinem Auto und fuhr davon. Der Bestohlene reagierte richtig, er notierte sich das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges - in dem noch ein Mann und eine Frau saßen - und rief die Polizei.
Fahndung läuft. "Die Fahndung nach dem Wagen läuft. Wir glauben, dass es sich bei dem Täter um einen Rumänen handelt, den wir im heurigen Juli bereits kontrolliert hatten. Damals lag nichts gegen ihn vor, jetzt wurde er von dem Opfer aber auf einem Lichtbild eindeutig wiedererkannt", so der Polizist.







