16-jährige Wienerin im Sulmsee ertrunken
Am Sonntagnachmittag kam es am Sulmsee zu einem tragischen Unfall. Die Eltern hatten ihre Tochter eineinhalb Stunden lang nicht mehr gesehen und eine Suchaktion ausgelöst. Taucher konnten Julia nur mehr tot bergen.

Foto © KLZ | Nora KanzlerDer Sulmsee
LEIBNITZ. Dramatische Szenen spielten sich am Sonntagnachmittag am Sulmsee in Leibnitz ab. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten nach Julia (16) aus Wien. Die Eltern, die mit ihrer Tochter für einen Urlaub in die Südsteiermark gekommen waren und den Tag zum Baden nutzten, meldeten sich gegen 15.30 Uhr bei der Polizei.
Zu diesem Zeitpunkt hatten sie ihre Tochter bereits seit rund eineinhalb Stunden nicht mehr gesehen. Auch der Versuch, Julia vom Bademeister über die Lautsprecheranlage am See ausrufen zu lassen, hatte keinen Erfolg gebracht. Das Mädchen blieb verschwunden.
Tauchstaffel im Einsatz
Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr starteten sofort eine groß angelegte Suchaktion. Die Tauchstaffel der Freiwilligen Feuerwehr Leitring, die gemeinsam mit der FF Obervogau an der Suche nach der Abgängigen beteiligt war, entdeckten das Mädchen um 16.52 Uhr im westlichen Teil des Sees. Die Jugendliche, die leblos im Wasser trieb, wurde von den Tauchern schließlich geborgen.
Umgehend wurde der Rettungshubschrauber Christophorus 12 aus Graz alarmiert. Doch für die 16-Jährige sollten alle Rettungsversuche zu spät kommen. Der angeforderte Distriktsarzt konnte nur noch den Tod des Mädchens feststellen. "Als Todesursache stellte der Arzt eindeutig Ertrinken fest", sagt ein Beamter der Polizei Leibnitz. Der Zeitpunkt, an dem Julia starb, konnte aber nicht mehr eindeutig ermittelt werden.
Die genauen Umstände des Badeunfalls sind noch unklar. Keiner der Badegäste hatte beobachtet, wie die 16-Jährige, die alleine zum Schwimmen in den See gegangen war, unterging und ertrank.
Die geschockten Angehörigen mussten betreut werden.








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