Die Südsteiermark bleibt ein Paradies für Feinschmecker
"Gault Millau" weist 19 regionale Haubenlokale aus.

Foto © PrivatEiner der Aufsteiger: Thomas Riederer von T.O.M. am Kochen
Ab Donnerstag ist die druckfrische Ausgabe des Gourmet-Führers "Gault Millau" im Handel erhältlich. Traditionell stark darin vertreten ist die Süd- und Südweststeiermark. 19 Gastronomiebetriebe in den Bezirken Leibnitz, Deutschlandsberg und Radkersburg dürfen sich 2010 als Haubenlokale bezeichnen. In Summe wurden stolze 25 Hauben erkocht.
Einziges Drei-Hauben-Lokal ist weiterhin der Kreuzwirt am Pössnitzberg. Küchenchef Gerhard Fuchs konnte den im Vorjahr verlorenen Punkt zurückerobern und hält nun wieder bei 18. Zu den Gewinnern zählt auch Thomas Riederer von T.O.M. am Kochen in Leutschach, der sich erstmals eine zweite Haube aufsetzen konnte. Ein tolles Comeback feiert auch der Weinhof Kappel in Kitzeck. Mit einer Steigerung von elf auf 13 Punkte darf das Lokal wieder eine Haube führen.
Auf eigenen Wunsch an den Nagel gehängt hat ihre drei Hauben die Saziani Stub'n in Straden. "Wir wollten uns nicht mehr bewerten lassen", so Eigentümer Albert Neumeister, der Küchenchef Jürgen Kleinhappl kürzlich ziehen lassen musste, aber weiterhin gehobene und regionale Küche zu fairen Preisen anbieten will.
Fakten
Drei Hauben: Kreuzwirt am Pössnitzberg (18 Pkt.)
Zwei Hauben: Sattlerhof Gamlitz, Königsberghof Tieschen, T.O.M. am Kochen in Leutschach, Zur Hube in Gleinstätten (jeweils 15 Pkt.)
Eine Haube: Gerngroß in St. Stefan/Stainz, Schöne Aussichten in Klöch, Thaller in St. Veit am Vogau, Schmankerlstub'n Temmer Tillmitsch, Burgrestaurant Deutschlandsberg (alle 14 Pkt.); Weinhof Kappel, Kirchenwirt (beide Kitzeck), Stöcklwirt Straden, Jaglhof, Gasthaus Tscheppe (beide Gamlitz), Abels in Leutschach, Zur Post in St. Nikolai/Sausal, Rauchhof Stainz, Staribacher in Kaindorf (alle 13 Pkt.)










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