Dreißig Jahre im Dienst der Menschlichkeit
Die Lebenshilfe Leibnitz feiert Geburtstag. Seit 30 Jahren werden Menschen mit Behinderung unterstützt. Positiv verändert hat sich vieles.

Foto © PrivatDer Förderung der Kreativität der Klienten wird viel Raum gewidmet
Vor 30 Jahren wurde die Lebenshilfe Leibnitz gegründet, seit 28 Jahren ist Geschäftsführer Manfred Pracher an Bord. Und seine persönliche Bilanz fällt sehr positiv aus: "Im Umgang mit behinderten Menschen ist viel an Würde und Recht entdeckt worden. Im Behindertengesetz hat sich sehr viel getan, die Dienstleistungen haben sich entsprechend verändert. Ging es einst um die Aufbewahrung, so haben wir uns hinentwickelt zur Integration und zum Miteinander."
Beherzte Eltern und Fachleute waren es, die im Jahr 1980 den entscheidenden Schritt gewagt haben. Erich Wetzlhütter und Dietmar Ortner bemühten sich federführend, um am Föhrenhof in St. Nikolai im Sausal ein Wohnhaus für jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderung zu schaffen. "Damals fehlten im Bezirk Leibnitz einfach die weiterführenden Betreuungs- und Fördermöglichkeiten nach der Sonderschule", erinnert sich Pracher. So schwer die Anfänge gewesen sein mögen, bereits zwei Jahre später zählte man im Föhrenhof 28 Bewohner, ein Ausbau wurde geplant und viele weitere Projekte folgten.
Mittlerweile führt die Lebenshilfe Leibnitz 13 Einrichtungen und deckt den gesamten Sektor der Behindertenarbeit ab. Mehr als hundert hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen 187 Klienten. Das Angebot reicht von den klassischen Tageswerkstätten und der Tagesstruktur bis hin zu allen Wohnangeboten des Behindertengesetzes. "Und noch immer ist der Bedarf größer als wir abdecken können", weiß Pracher.
Danke zu sagen ist dem langjährigen Geschäftsführer auch ein Anliegen. Jenen Menschen und Firmen, die immer wieder für die Lebenshilfe spenden. So konnte man in den drei Jahrzehnten sehr viel Geld für wichtige Investitionen lukrieren.








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