Jubiläum der Lebenshilfe
Seit 30 Jahren in Leibnitz im Einsatz für Menschen mit Behinderung.
Den nahenden Jahreswechsel nützt auch Lebenshilfe-Geschäftsführer Manfred Pracher, um Bilanz zu ziehen. Dreißig Jahre sind seit der Gründung der Lebenshilfe im Bezirk Leibnitz vergangen - eine Zeit, in der sich viel getan hat, vieles in Bewegung war und ist. "Der Umgang mit Menschen mit Behinderung ist sehr positiv zu sehen. Es gibt ein neues Behindertengesetz, das Perspektiven bietet. Behinderte Menschen sind heute in das gesellschaftliche Leben integriert, sind dabei und mitten drin. Und an dieser Entwicklung hat die Lebenshilfe einen wesentlichen Anteil", ist Pracher überzeugt.
Vor dreißig Jahren wurde im Wohnhaus Föhrenhof in St. Nikolai im Sausal mit der Betreuung von acht Klienten begonnen. Mittlerweile sind es 168 Kundinnen und Kunden, die von 120 Mitarbeiterin in dreizehn Lebenshilfeeinrichtungen betreut werden. Wobei in allen Bereichen ein großes, übergeordnetes Ziel verfolgt wird. Pracher: "Wir wollen Menschen mit Behinderung dahingehend begleiten, dass sie möglichst selbstständig leben können und dazu gehören."
Großer Bedarf
Das Angebot der Lebenshilfe hat sich daher entsprechend der veränderten Ansprüche in der Behindertenarbeit verändert. Von klassischen Tageswerkstätten und der Tagesstruktur bis hin zu allen Wohnangeboten des Behindertengesetzes reicht mittlerweile die Palette. "Und noch immer ist der Bedarf größer als wir abdecken können", weiß Pracher.
Er selbst ist seit 28 Jahren mit an Bord, seine persönliche Bilanz fällt mehr als positiv aus: "Ich möchte keinen Tag meiner Tätigkeit missen." Viel sei passiert, Stillstand dürfe es jetzt dennoch keinen geben. Danke sagen möchte der Geschäftsführer auch. Menschen, Firmen, Vereinen, Schulen - all jenen, die stets für die Lebenshilfe spenden. Pracher: "Und dann ist da noch die tolle Leistung vieler Ehrenamtlicher. Ein großes Danke dafür."









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