Leibnitzer Spezialmaschinenbauer AME insolvent
Bereits seit 2008 verzeichnet das steirische Unternehmen Auftragseinbrüche. Von der Insolvenz sind insgesamt 42 Mitarbeiter und 180 Gläubiger betroffen.

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Gegen den südsteirischen Maschinenbaubetrieb AME Allgemeine Maschinenentwicklungs-Gesellschaft.m.b.H. ist am Mittwoch das Konkursverfahren eröffnet worden. Wie die Gläubigerschutzverbände Kreditschutzverband von 1870 (KSV) und Alpenländischer Kreditorenverband (AKV) mitteilten, ist das Unternehmen mit rund 3,5 Mio. Euro überschuldet. 42 Mitarbeiter sind betroffen.
Das 1980 gegründete Unternehmen mit Sitz in Ragnitz, Badendorf (Bezirk Leibnitz), beschäftigte sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Sondermaschinen für die Betonindustrie. Es gehört zur BATIWE-Gruppe, die mehrere Betonwerke in Österreich und Ungarn betreibt, sowie der EOS Investgruppe und soll nun geordnet liquidiert werden. Als Ursache wird ein Zusammenbruch der Hauptmärkte in Süd- und Osteuropa im Zuge der Wirtschaftskrise ab 2008 abgegeben.
Die Höhe der Aktiva wird von den Kreditschützern mit rund 0,5 Mio. Euro angegeben, die der Passiva mit knapp 4,1 Mio. Euro. Die Zahl der Gläubiger beträgt rund 180. Zum Masseverwalter wurde der Leibnitzer Rechtsanwalt Wolfgang Reinisch bestellt.









