2,10 Meter-Wels aus Teich gefischt
Petri Heil: Im wahrsten Sinne einen großen Fisch an der Angel hatte Ende Juni ein Südsteirer. Über zwei Meter maß der Wels aus dem Teich des Hobbyanglers.

Foto © Walter ReschStolz präsentieren die Angler (re. Walter Resch) den Riesen-Wels.
"45 Minuten hat es gedauert bis der Wels an Land war", schildert Walter Resch aus Pistorf im Bezirk Leibnitz seinen glücklichen Fang. Ende Juni hat er gemeinsam mit Anglerkollegen einen Riesen-Wels aus seinem Hobbyteich gefischt. Mit einer Länge von 2,10 Metern und stolzen 80 Kilo Gewicht zählt die "Beute" zwar nicht zu den persönlichen Rekorden des Südsteirers, das Anglerherz schlug aber dennoch höher. Der Rekordfisch mit zweieinhalb Metern wurde, so Resch, bereits im Teich gesichtet, leider aber noch nicht gefangen.
Um so einen Riesenwels ins "Netz" zu bekommen, braucht es im Übrigen besonderes Anglerwerkzeug. Eigene Wallertechniken mit besonders starken Ruten und Frischfischen als Lockvögel werden eingesetzt. Eine weitere Besonderheit: Der Wels wird nur abends oder nachts gefischt. "Er ist ja ein Raubtier und nur in der Dämmerung bzw. bei Dunkelheit aktiv", erklärt Resch. Tagsüber schläft der Waller, wie er auch genannt wird, am Boden des Teiches.
Schonung für den Wels
Wer sich nun fragt, wie das 80-Kilo-Tier wohl geschmeckt hat, dürfte enttäuscht sein. Der Wels wurde nämlich in den Teich zurückbefördert. "Etwa einmal im Jahr erwischen wir ihn", erklärt Resch. Rund 20 Jahre hat er bereits auf dem Buckel. Weitere 60 Jahre, so die Natur es gut mit ihm meint, könnte er das "Fangspiel" noch mitmachen, denn: "Wir gewähren den Fischen in unserem Teich das natürliche Ableben."







