Betrüger forderten zu viel Geld für unfertige Arbeit
Betrüger verlangten für unfertige Asphaltierungsarbeiten in Leutschach zu hohen Geldbetrag. Bei den Tätern dürfte es sich um eine Gruppe handeln, die bereits in der Steiermark und auch im Burgenland tätig waren.

Foto © Weichsebraun/Sujet
Betrüger versuchten am Freitag einen Mann in Leutschach zu viel Geld für schlecht gemachte Arbeit aus der Tasche zu ziehen. Gegen 10 Uhr kam ein vermutlich englischer oder irischer Staatsbürger auf den Hof des Mannes und bot ihm an seinen Hof zu asphaltieren. Eine Ladung Splitt sei übrig geblieben – diese koste nichts – und die Asphaltarbeiten, würden sich auf circa 5.000 Euro belaufen. Es wurde kein Auftrag erteilt und trotzdem standen gegen 14 Uhr vier Personen mit einem Lkw und einer Walze auf dem Hof.
Der Leutschacher ließ die Männer mit den Arbeiten beginnen, wobei nur Spritzbitumen und Splitt aufgetragen wurde. Obwohl der Vorarbeiter angab, es werde eine zweite Schicht asphaltiert, stellten die Männer die Arbeiten nach Zwischenfragen und heftigen Diskussionen nach dem ersten Auftragen ein und forderten 5.000 Euro. Der Mann war nur bereit 1.000 Euro zu bezahlen und drohte mit der Polizei. Da auch keine Randarbeiten durchgeführt worden waren, gab der Leutschacher schließlich nur 800 Euro her, worauf die Betrüger abzogen.
Mehrere Fälle bekannt
Bei den Tätern dürfte es sich um eine Gruppe handeln, die in der Steiermark und auch im Burgenland tätig waren. Immer wieder verlangten sie für Asphaltierungsarbeiten zu viel Geld für ihre Leistungen.







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