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    Zuletzt aktualisiert: 04.07.2009 um 07:00 UhrKommentare

    Steirische Weinbauern bangen um ihre Existenz

    Nach dem starken Hagel im Gebiet von Eichberg und Glanz zittern etliche Weinbauern um die heurige Ernte. Viele waren nicht versichert, vom Land gibt's kein Geld.

    Foto © APA/Sujet

    Mitte Juni herrschte Weltuntergangsstimmung an der Weinstraße: Im Bereich von Glanz, Eichberg-Trautenburg, Leutschach und Fötschach krachten riesige Hagelklumpen vom Himmel. "Der Hagel war groß wie Hühnereier", erinnert sich Weinbauer Franz Legat. "Ich habe noch nie so einen wilden Hagel gesehen." In einer halben Stunde wurde mehr als die Hälfte seiner Weinkulturen - rund drei Hektar - zerstört. Zudem wurden einige Dächer an seinem Anwesen beschädigt. Auch Harald Legat erging es nicht besser: "Drei Hektar sind im Weingarten komplett hin, die Folgeschäden sind nicht absehbar", so der Winzer aus Eichberg.

    Keine Hagelversicherung. Wie zahlreiche andere Landwirte der Region auch müssen nun die Legats sogar um ihre Existenz bangen. Sie waren nämlich nicht hagelversichert - und müssen jetzt für die Schäden und Ernteausfälle selbst aufkommen. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass es solche Naturkatastrophen bei uns gibt", erklärt Anita Legat.

    Hilfe vom Land. Nun hoffen die Betroffenen auf finanzielle Unterstützung vom Land Steiermark. "Vielleicht bekommen wir ja ein bisschen was aus dem Katastrophenfonds, um weiterzuwursteln", hofft Franz Legat. Allein: Laut dem Katastrophenfondsgesetz gibt es für Hagelschäden in landwirtschaftlichen Kulturen nur dann eine Entschädigung, wenn diese nicht versichert werden können. Was im konkreten Anlass nicht der Fall ist. Auch für etwaige Folgeschäden gibt es laut dem Glanzer Bürgermeister Reinhold Elsnig kein Geld aus dem Fonds. Das Land stützt die Hagelversicherungen nämlich pro Jahr jährlich mit Millionenbeträgen, damit die Versicherungen auch für kleine Betriebe leistbar sind.

    Schadensanträge. In den betroffenen Gemeinden werden derzeit die Schadensanträge gesammelt. Daneben werden Gespräche mit dem Landesweindirektor und anderen Weinbauern geführt. So könnte etwa eine Traubenbörse eingerichtet werden. "Wir appellieren auch an die Solidarität", so Bürgermeister Elsnig. "Sonst wird die Situation für einige wirklich existenzbedrohend."

    THOMAS WIESER

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