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    Zuletzt aktualisiert: 26.01.2008 um 18:28 Uhr

    Hochsaison für Bakterien und Viren

    In der Region sind derzeit zahlreiche Menschen krank. Ärzte und Apotheker haben viel zu tun. Grippale Infekte sind im Vormarsch, die echte Grippe lässt aber auf sich warten.

    Nur 15 Prozent der Bevölkerung sind gegen Grippe geimpft

    Foto © APANur 15 Prozent der Bevölkerung sind gegen Grippe geimpft

    Es geht rund in den Arztpraxen und Apotheken der Region. "Im Jänner herrscht Hochsaison bei Verkühlungen und fieberhaften Infekten", bestätigt Kinderarzt Georg Breisach aus Deutschlandsberg. Wobei er allerdings relativiert: "Von der echten Grippe sehe ich keine Spur." Dementsprechend habe auch die Nachfrage nach der Influenza-Impfung im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen.

    Kein Grund zur Panik. Der praktische Arzt Andreas Jöbstl aus Eibiswald bestätigt den ganz normalen Verlauf der Kältezeit: "Wie immer um diese Jahreszeit sind sehr viele Menschen krank. Grund zur Panik gibt es aber nicht. Was die grippevorbeugende Impfung betrifft, schließe ich mich dem Hygiene-Institut an: Ich empfehle sie meinen Patienten." Angenommen werde dieser Rat allerdings eher selten, meint Volksschullehrerin Brigitta Holzmann aus Eibiswald: "In den meisten Klassen fehlten in den letzten beiden Wochen mehr als die Hälfte der Schüler", erklärt sie besorgt. "Da kann man schon von einer Epidemie sprechen. Aber es wird jetzt deutlich besser, ein Ende ist nun abzusehen!"

    Noch keine Grippewelle. Für den Mediziner Max Haidvogl kommt das "dicke Ende" erst: "Von einer Grippewelle kann nun wirklich keine Rede sein. Es gibt offenbar schon vereinzelt Fälle, hier am Land sind wir aber erst zwei Wochen nach den Großstädten dran", erklärt der Kinderarzt. "In meiner Praxis häufen sich grippale Infekte, was aber für Jänner ganz normal ist. Ich bin natürlich gegen die Grippe geimpft und empfehle diese Maßnahme auch weiter, dränge sie aber niemandem auf."

    Höhepunkt kommt erst. Sein Kollege in Leibnitz, Josef Schwingshandl, belegt diese Beobachtung mit Zahlen: "Ich habe bisher vier positive Fälle, wobei ich nicht bei jedem Kind einen Abstrich mache. Der Höhepunkt der Grippe-Zeit ist sicherlich noch nicht erreicht und bisher zeigt sich lediglich eine eher harmlose Ausprägung der Krankheit." Das Virus selbst sei sehr heimtückisch, denn es ändere sich im Laufe der Saison und somit wirke auch der Impfstoff nicht zu hundert Prozent. Tragisches Detail: "Allein in Österreich erliegen jährlich zwischen 3000 und 5000 vorwiegend alte Menschen der so unterschätzten Influenza."

    Nur 15 Prozent geimpft. Geimpft sind laut dem Arzt nur rund 15 Prozent der Bevölkerung. Die meisten Erwachsenen setzen sich über die Warnung von Medizinern und Pharmazeuten, die klassischen Symptome nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, hinweg. Bei einem Rückfall müssten Patienten mit Bronchitis, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Mittelohrentzündungen oder einer Lungenentzündung rechnen.

    WALTRAUD HEUSSERER

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