Vom Eiskasten in die Frühlingswallung
Kaum hat man sich von der längsten Kälteperiode seit Jahrzehnten erholt, folgen ungewöhnlich warme Tage. Ein Temperatursprung von beinahe 50 Grad in der Steiermark in einem Monat.
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Ja, es war schon ein besonderer Tag, dieser 24. Februar. Nicht nur, dass er nach alter kirchlicher Tradition der eigentliche Schalttag des Jahres 2012 ist (der Februar hat 29 Tage, aber der Zusatztag wurde früher am 24. Februar eingeschoben). Nein, er überraschte nach der langen "Eiszeit" mit einer Wärmespitze. 19,7 Grad hatte es am Freitag in Fürstenfeld, der Rekordwert in der Steiermark.
Die Spannweite in diesem Februar war wirklich unglaublich: Die tiefste Temperatur wurde in Kainisch bei Bad Mitterndorf am 13. Februar gemessen: Minus 28,8 Grad. Und jetzt, eineinhalb Wochen später, hat es um sagenhafte 48,5 Grad mehr!
Eine Frühlingswallung der Sonderklasse, den der Süden der Steiermark vor allem der Nordwest-Strömung verdankt, die für föhniges Wetter im Süden sorgt. Auch am Samstag soll es beinahe so warm weitergehen. In Fürstenfeld werden bis zu 17 Grad, in Bad Radkersburg und Leibnitz 16 Grad und in Graz immerhin auch noch 15 Grad erwartet.
Allerdings bleibt dieser Temperaturausbruch nicht lange. Am Sonntag wird es bereits kühler, im Norden gibt es Schnee. Selbst im Süden kann es ein paar Regenspritzer geben. Anfang nächster Woche erwartet Albert Sudy von der Zentralanstalt in Graz eine Nordwest-Lage, was am Mittwoch im Norden zu ordentlich Schnee führen soll: "Das können durchaus bis zu 40, 50 Zentimetern sein."
Schon am Freitag hat Sudy eine Windwarnung ausgeschickt. Im Norden und am Alpen-Ostrand erwartet uns am Sonntag heftiger Wind mit Spitzen bis zu 80 Stundenkilometern in den Tälern und 100 km/h auf den Bergen. Das kann wieder zu Problemen mit Windverfrachtungen führen.
Ab Donnerstag setzt sich dann das Hoch "Eitel" durch. Dann ist der Februar vorbei und alles wohl "eitel Wonne".












