Zustimmung für Budget
Leibnitzer Gemeinderat beschließt einstimmig den Voranschlag 2012.
Es zahlt sich aus, dass wir schon in den letzten Jahren gespart haben. Somit können wir auch für das nächste Jahr ein ausgeglichenes Budget beschließen. Und zwar ohne Gebührenerhöhungen oder Kürzung von Sozialausgaben oder Subventionen. Auch der Darlehensstand konnte drastisch reduziert werden. Und wir haben nichts versteckt, das sind ehrliche Zahlen", freut sich Bürgermeister Helmut Leitenberger.
Der ordentliche Haushalt sieht demnach Einnahmen und Ausgaben von 16,836,400 Millionen Euro vor, der außerordentliche Haushalt umfasst 2,451,700 Millionen Euro. Die größten Brocken sind hier Straßen und Plätze (430.000 Euro), ÖBB-Infrastruktur AG (689.000 Euro), Abwasserbeseitigung (493.000 Euro) und Wirtschaftsförderungen (154.500 Euro). Positiv schlagen sich im Budget die höheren Ertragsanteile sowie deutliche Mehreinnahmen aus der Kommunalsteuer nieder. Der Verschuldungsgrad liegt bei 6,71 Prozent (VJ 6,56 Prozent).
Zustimmung für das neue Budget gab es auch von der Opposition. "Die Finanzen sind ausgeglichen, es gibt keine Gebührenerhöhungen, die Finanzverwaltung hat bei der Budgeterstellung gute Arbeit geleistet", zollte Vizebürgermeister Guido Jaklitsch dem Team um Mathilde Regenfelder Respekt.
Zwar hätte sich VP-Gemeinderat Dino Kada gewünscht, dass die Bedeckung wirtschaftlicher Maßnahmen über Rücklagen anstatt über Darlehen erfolgen würde, dennoch hält er fest: "Das sind wichtige Investitionen, auch in die Stadtentwicklung." Auch Walter Lesky, freier Gemeinderat, stimmte für das Budget. Einziger Kritikpunkt: "Die Kasernenerlöse sind im Budget nicht erfasst. Ich gehe aber davon aus, dass diese in den Nachtragsvoranschlag einfließen."
Auch Hans Ritz, freier Gemeiderat, stimmte dem Voranschlag 2012 zu: "Der Schuldenstand ist überschaubar. Das Budget ist sozial ausgewogen, es gibt keine Gebührenerhöhungen und es werden keine Dienstleistungen gekürzt." Bürgerforums-Mann Franz Vollmann war nicht anwesend, meint jedoch: "Die Gemeindeführung versucht grundsätzlich, für Leibnitz ein gutes Budget zu machen."








