Niederlage brachte das Saisonende
SU Leibnitz verpasste mit einer 5:8-Niederlage gegen Pinzgau den Einzug in das Final Four.
JUDO. Ein Unentschieden in der letzten Runde der Judo-Bundesliga hätte der SU Leibnitz schon gereicht. Aber den Südsteirern blieb nach einer starken Saison der Einzug in das Final Four verwehrt. Gegen die starke Mannschaft von Pinzgau setzte es eine bittere 5:8-Niederlage.
Die Leibnitzer machten sich ohne Legionär Lukas Krpalek auf den Weg ins Salzburgische. Der Tscheche ist in Korea. So gingen die Leibnitzer als Außenseiter in das Duell und nach dem ersten Durchgang (sieben Kämpfe) stand es 4:3 für Pinzgau. Bitter für die Salzburger: Martin Bertagnoli erlitt nach zehn Sekunden ein sieben Zentimeter langes Cut und musste 20 Minuten lang behandelt werden. Er kämpfte benommen weiter und verlor knapp. Einen Punkt für die Salzburger holte Andreas "Ippon-Andi" Mitterfellner. Der EM-Bronzene von 2010 schlug Dominik Lang - mit Ippon.
Das sollte dem Obersteirer im zweiten Durchgang aber nicht mehr gelingen. Lang kämpfte sensationell und holte ein Unentschieden. Dennoch blieb die Wende aus und der Kampf wurde verloren. "Wir sind ganz knapp am Final Four gescheitert", sagt SU-Boss Norbert Wiesner, wir sind heuer die fünftbeste Mannschaft Österreichs. Das ist doch was."
Die zweite Mannschaft verlor in der zweiten Bundesliga gegen Gallneukirchen 6:7. "Es gab drei bedenkliche Schiedsrichterentscheidungen zugunsten der Oberösterreicher", erzählt Wiesner. Der Klassenerhalt wurde aber geschafft. Wiesner: "Die junge Mannschaft wird 2012 stärker sein. Die erste Bundesliga wird ausgeglichener denn je. Von Platz vier bis zum Abstieg ist alles möglich, es wird geringfügige Änderungen geben."








