Zwei, die ihre Chance genutzt haben
Melissa und Andreas haben trotz Handicap ihren beruflichen Weg gefunden. Unterstützt vom Team der alpha nova Betriebsgesellschaft in Leibnitz gelang der Weg ins Berufsleben.

Foto © PrivatGutes Team: Spar Arnfels-Chef Manfred Koschak mit Melissa Löscher
Wir arbeiten sehr erfolgreich, immerhin konnten wir im Vorjahr 50 Prozent unserer Klientinnen und Klienten auf den ersten Arbeitsmarkt vermitteln. Und das, obwohl die wirtschaftliche Situation nicht immer einfach ist", freut sich Michaela Hedenig.
Fünf Jahre wird alpha nova Leibnitz heuer alt. Fünf Jahre, in denen sich das Team, in dem Hedenig für die Leitung des Bereiches Arbeit verantwortlich zeichnet, bemüht, Menschen mit Handicap in vielfältigster Form zu unterstützen. Wie beispielsweise die 20-jährige Melissa Löscher aus Arnfels. Die junge Frau leidet unter Lernschwierigkeiten und kam vor vier Jahren in das Arbeitstraining von alpha nova.
Dort machte sie viele Praktika, fand eine Lehrstelle, hat ihre Teilqualifzierungslehre bei der Firma Nah und Frisch Arnfels abgeschlossen, die Berufsschule geschafft und die Lehrabschlussprüfung erfolgreich absolviert. "Jetzt ist Melissa bei der Firma Spar in Arnfels angestellt und erledigt ihre Aufgaben mit Begeisterung", freut sich Hedenig. Zufrieden ist auch Melissas Chef Manfred Koschak: "Die Integration von benachteiligten Jugendlichen ist unserer Unternehmensgruppe sehr wichtig. Lernen können dabei alle. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergibt sich eine Verbesserung der sozialen Kompetenzen sowie ein offener Zugang zu Menschen mit Lernschwächen."
Auch Ewald Holler schätzt seinen neuen Mitarbeiter Andreas Marko. "Andreas ist fleißig, freundlich, hilfsbereit, kollegial und sehr ordnungsliebend", so Holler. Auch der 26-jährige Großkleiner leidet unter Lernschwierigkeiten und fand über das betriebliche Arbeitstraining bei alpha nova ein Praktikum bei der Firma Holler Tore, das schließlich in einem festen Dienstverhältnis mündete. Umgekehrt ist Andreas von seiner Arbeitsstelle begeistert: "Die Kollegen sind hilfsbereit, die Arbeit ist umfang- und abwechslungsreich. Ich fühle mich sehr wohl hier." Dankbar ist er auch seiner Arbeitsbegleiterin Martina: "Sie hat mir bei der Jobsuche ganz toll geholfen."
"Das sind zwei absolute Erfolgsgeschichten", freut sich Michaela Hedenig. Kopfzerbrechen bereiten ihr hingegen die anstehenden finanziellen Kürzungen: "Dann wird es schwierig werden, die Qualität unserer Arbeit zu halten." Wünsche für die Zukunft hat sie auch: "Wir brauchen Firmen mit Mut, integrativen Lehrlingen eine Chance zu geben."
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Bild vergrößernHoller-Tore-Chef Ewald Holler ist mit der Arbeit von Andreas Marko zufrieden Foto © Privat







