Diese Kämpfe sollen Nationen verbinden
Hoher Besuch: Vier Tage statteten japanische Judoka der SU Leibnitz einen Besuch ab.
JUDO. Aufgrund der guten Kontakte der Judoka der SU Leibnitz nach Japan trainierten erstmals Athleten der internationalen japanischen Budo-Universität Katsuura vier Tage lang im Jufa-Sportcampus Leibnitz. Dabei gab es unter der Regie der Cheftrainer Miyakoshi und Yazaki, eine Dichte an Spitzenjudokas, wie sie noch nie zuvor in Leibnitz zu sehen war.
"Es ist eine absolutes Novum und eine besondere Ehre für uns, dass eine Budo-Universität zu einem Verein kommt", betont Union-Leibnitz-Boss Norbert Wiesner. Er möchte Leibnitz zu einem internationalen Judo-Zentrum ausbauen.
Höhepunkt des Gastspiels waren zwei internationale Wettkampftrainings mit 150 Judoka. In Leibnitz stand bei den zweieinhalbstündigen Trainings praktisch die gesamte österreichische Judo-Elite, angeführt von Sabrina Filzmoser sowie Kämpfern aus allen österreichischen Leistungszentren, auf der Matte. Eine slowenische Abordnung wurde vom EM-Bronzemedaillengewinner Rok Dragsic angeführt.
"Bei dem als Randori bezeichneten Übungswettkampf geht es darum, die erlernten Techniken im Fluss des Kampfes anzuwenden", erklärt Judo-Urgestein Herbert Wiesner, der in seiner aktiven Laufbahn der erste Leibnitzer war, der einen Japaner in der heimischen Meisterschaft besiegen konnte.
Die japanischen Trainer zeigten sich stolz und erfreut über die sportlichen Erfolge ihres Absolventen Toshihide Nakamura, der seit sechs Jahren die Leibnitzer Judoka trainiert. Die Trainingsaufenthalte der Leibnitzer in Japan und umgekehrt sollen in Zukunft zu einer festen Größe und weiter ausgebaut werden. HERIBERT KINDERMANN








