Engagement für Familien
Leibnitz nimmt am Projekt "Audit - Familienfreundliche Gemeinde" teil.
Im Mai dieses Jahres hat der Leibnitzer Gemeinderat einstimmig die Teilnahme an dem Projekt "Audit - familienfreundliche Gemeinde" beschlossen. Und jetzt wird mit vollem Elan gestartet. Für Initiatorin und Projektleiterin Stadträtin Margit Baumhakel sind mehrere Dinge entscheidend: "Es geht einerseits darum, die Familien als Träger der Gesellschaft zu unterstützen. Und es geht um das Thema Bürgerbeteiligung. Die Menschen sollen sich einbringen, sollen mitgestalten."
Bürgermeister Helmut Leitenberger spricht von einer guten Idee: "Leibnitz ist, so finde ich, schon sehr familienfreundlich. Aber es geht sicher darum, in Zukunft unsere Ressourcen noch besser zu nützen und auch zu verbessern." In der ersten Projektphase geht es darum, den Leibnitzerinnen und Leibnitzern das Vorhaben vorzustellen. Der erste Infoabend findet etwa am 9. November um 19 Uhr in der Volksschule Linden statt.
Weiters gilt es, den Ist-Zustand im Hinblick auf Angebote für Familien zu erheben. Und es gilt, interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit zu bewegen. "Wir wollen verschiedene Arbeitskreise bilden, um zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Ideen auszuarbeiten", schildert Baumhakel. Die auch betont: "Es geht bei dem Projekt nicht darum, möglichst viel Geld in die Hand zu nehmen, um neue Dinge zu schaffen. Es geht vielmehr um kleine Schritte, die viel bewirken können. Beispielsweise um das Abstimmen einer Ferienbetreuung mit den Umlandgemeinden.
Die Ergebnisse dieses Ideenfindungsprozesses werden in einem Katalog zusammengefasst. Wobei der Gemeinderat letztlich zu entscheiden hat, welche Maßnahmen umgesetzt werden können. Interessierte Eltern mit Kindern aller Altersstufen, die aktiv an einer familienfreundlichen Gestaltung von Leibnitz mitwirken möchten, können sich schon jetzt über die Homepage www.leibnitz.at melden.









