Anwesenheitspflicht für Sackl
Reinhard Sackl ist für einen Nachwuchssportlerpreis nominiert.
Die lange Erfolgsliste von Radnachwuchshoffnung Reinhard Sackl hat die Organisatoren des dritten Gesamtsteirischen Sportlerballs (6. Februar, Graz Kammersäle) offensichtlich schwer beeindruckt. Der 14-jährige Pisdorfer wurde nämlich, neben vier weiteren Kandidaten (Jahrgang 1991 und jünger), für den "Living Culture Sports Youth Award", ein Preis für den besten Nachwuchssportler des Landes, nominiert.
Veranstalter Andreas Wünscher erklärt das Auswahlverfahren näher: "Die steirischen Vereine und Fachverbände konnten bei uns ihre Vorschläge abgeben. Der steirische Radsportverband hat uns auf Sackl aufmerksam gemacht. Nach Sichtung seiner Erfolge ist die Fachjury um eine Nominierung gar nicht mehr herumgekommen." Ob die starken Leistungen der vergangenen Saisonen - unter anderem Sieger des Alpe-Adria-Cups, der Youngster Tour (beides 2009) oder der Gesamterfolg bei der European Kids Tour (2007) - für den "Award" reichen, wird man in einer Woche im Rahmen des Sportlerballs erfahren. Bis dahin bleibt das Wahlergebnis der Fachjury streng geheim. "Schließlich soll es eine Überraschung werden", sagt Wünscher.
Alle Nominierten haben übrigens Anwesenheitspflicht. "Eine Sportlerwahl, bei der eventuell der Sieger nicht vor Ort ist, ist nicht gerade das Gelbe vom Ei", begründet der Organisator seine Spielregeln. Neben Rad-Ass Sackl dürfen sich noch Manuel Hödl (Judo), Martin Fessl (Schwimmen/Ultra), Christian Scherübl (Schwimmen) und Niklas Hörmann (Karate) Hoffnungen auf die Trophäe von Tonkünstlerin Heide Lamperter machen.









