Grüne für bäuerliche Landwirtschaft
Große Schweineställe sollen künftig nur mit Zweidrittelmehrheit in Gemeinde möglich sein.

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LEIBNITZ. Die Diskussion um die bestehenden großen Schweine-ställe und weitere geplante Großprojekte sorgt für heftige Diskussionen - in der Landespolitik genauso wie in der Region. Nun präsentierten die Grünen unter Landtagsabgeordnetem Lambert Schönleitner ihre Vorschläge. "Man muss den Großen Schranken aufzwingen", ist Schönleitner gegen eine Agrar-Industrie. Er vermisst in diesem Zusammenhang einen Gestaltungsbereitschaft der Politik - vor allem der ÖVP. Außerdem würde diese "selbsternannte alleinige Bauernpartei" Änderungen im Raumordnungsgesetz blockieren. Auch die Vertreter der Landwirtschaftskammer würden nicht die Interessen aller Landwirte vertreten.
Wie auch immer: Schönleitner und die grünen Regionssprecher Otto Knaus und Marianne Müller-Triebl schlagen unter anderem vor, dass in der Landwirtschaft eine Trennung zwischen bäuerlichen Betrieben und Agrarindustriebetrieben erfolgen muss. Zudem sollen ab der Geruchszahl 50 eigene Flächenwidmungen für Sondernutzungen erfolgen. Diese sollten in jeweiligen Gemeinderäten mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Die Planungsverantwortlichen müssten wiederum Vorrangzonen für gewisse Nutzungen erlassen - etwa für die Industrie oder die "bäuerliche Landwirtschaft". "Wir wollen kleinere und mittlere schützen", erklärt Schönleitner.








