Oberösterreicher prellte Kreditkunden
Ein 30-jähriger Oberösterreicher prellte seit dem Vorjahr in der Steiermark 50 bis 80 Kreditkunden. Der Verdächtige konnte nun im Stadtgebiet von Leibnitz festgenommen werden.

Foto © APADie Polizei geht von viel mehr Geschädigten aus
Ein 30-jähriger Oberösterreicher aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems hat seit Mai 2009 im Bezirk Leibnitz Interessierten einen Kredit in Höhe von 150.000 Euro versprochen. Für die Vermittlung von selbst angefertigten Kreditunterlagen und für die Bearbeitung verlangte er zwei Kreditraten, eine Kreditversicherung und eine Bearbeitungsgebühr.
Nach Bezahlung der angefallenen Kosten bis zu 3.500 Euro sollten die Kreditnehmer einen Betrag von 110.000 Euro innerhalb weniger Wochen erhalten. Die restliche Summe von 40.000 Euro würde gewinnbringend angelegt werden, damit nur 70 Prozent der Kreditsumme an eine deutsche Kreditbank zurückgezahlt werden müssten. Nachdem der 30-jährige etwa 50 bis 80 Personen auf diese Weise geschädigt hatte, konnte er Anfang September 2009 im Stadtgebiet von Leibnitz festgenommen werden.
Der 30-jährige hatte auf diese Weise bereits im Vorjahr im Bezirk Feldbach rund 58 Personen geschädigt. Dabei entstand ein Gesamtschaden von 25.000 Euro. Die Polizei Leibnitz geht jedoch davon aus, dass die Zahl der Geschädigten noch weitaus höher ist, zumal die meisten Geschädigten durch Mundpropaganda angeworben wurden.
Der einschlägig vorbestrafte Oberösterreicher wurde nach den Einvernahmen wegen gewerbsmäßigen Betruges in die Justizanstalt Graz Jakomini eingeliefert. Der Gesamtschaden steht derzeit noch nicht fest, da noch nicht alle Geschädigten einvernommen wurden.









