Forscher im Naturpark
BRG Leibnitz als Freilandbiologen.

Foto © APALernen macht in der Natur viel mehr Spaß als im Klassenzimmer, fanden auch die Schüler des BRG Leibnitz.
Die wunderschöne Parklandschaft beim Naturparkzentrum Grottenhof in Kaindorf/Sulm bot am Mittwoch - trotz Regens - die Kulisse für den Auftritt einiger junger Forscherinnen und Forscher des BG&BRG Leibnitz. Georg Kornhäusl (5b), Nadine Schmid (3e) und Viktoria Solymos (3e) präsentierten gemeinsam mit Biologieprofessor Werner Gaggl ihr Projekt zum "Tag der Artenvielfalt" im Naturpark Südsteirisches Weinland.
Forschendes Lernen. "Wir haben das Projekt gestartet und uns vorgenommen jedes Jahr einen Naturparktag zu veranstalten, der für diverse Aktivitäten genützt werden soll", schildert Gaggl. Die Freude an der Beschäftigung, das Thema Natur und das Vermitteln von Lerninhalten soll dabei kombiniert werden. Lebensräume im Naturpark sollen dabei erkundet werden, entdeckendes, forschendes Lernen ist gefragt. Freilandbiologie vom Feinsten sozusagen.
Junge Forscher. Der Auftakt ist jedenfalls gelungen. Unter die Lupe genommen haben 38 Schülerinnen und Schüler von der zweiten bis zu sechsten Klasse diesmal die Wiesenflächen im Naturpark. "Wir waren am Demmerkogel auf einer Schmetterlingswiese und haben dort in einem bestimmten Bereich die Blumen und Pflanzen identifiziert", schildert Nadine. Hilfsmittel waren Fachbücher, dennoch war die Arbeit nicht immer leicht. "Oft hatten wir es mit ähnlichen Merkmalen zu tun, das war ganz schön kompliziert", erinnert sich Georg. Interessant war es jedenfalls und aufschlussreich. "Es war unglaublich, welche Artenvielfalt wir entdeckt haben, das wäre uns ohne das Projekt nie aufgefallen", sind sich die jungen Forscher einig.
Die Ergebnisse wurden natürlich entsprechend protokolliert und sind auch im Internet unter http://biologie.asn-graz.ac.at abrufbar. "Wir wollen und werden uns das Prädikat Naturparkschule verdienen", so Gaggl.









