Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsgipfel in Leibnitz
Für die einen war der regionale Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsgipfel in Leibnitz ein voller Erfolg, für die anderen nicht mehr als ein Kaffeekränzchen.

Foto © APAuch Martin Bartenstein war in Leibnitz
Die Wahrnehmung des von NAbg. Josef Muchitsch (SPÖ) initiierten Gipfels, an dem kurzfristig 20 Politiker, Interessensvertreter und Funktionäre aus der Region teilnahmen, war jedenfalls eine unterschiedliche. "Dass sich 20 so unterschiedliche Personen auf eine Presseaussendung geeinigt haben, ist schon ein Erfolg", meinte etwa Josef Muchitsch. "Wir sind die einzige Region, die bisher einen derartigen Gipfel zustande gebracht hat."
Kritk. Gerald Grosz (BZÖ) hingegen, der bereits im Vorfeld die Einladungsliste zur Veranstaltung kritisiert hatte, sprach von einem "Kaffeekränzchen ohne konkrete Maßnahmen". Er habe sich ein parteiübergreifendes Gremium im Geiste von Wolf Chibidziura, Reinhold Purr und Christoph Klauser, die sich vor Jahren parteiübergreifend für den Bau der Koralmbahn eingesetzt hatten, erhofft. So sei aber eine Chance vergeudet worden. Immerhin habe er gemeinsam mit dem Ex-Minister Martin Bartenstein (ÖVP) zahlreiche Vorschläge einbringen können. Muchitsch wiederum spricht davon, dass Grosz mit dem Vorhaben zum Gipfel gekommen sei, ihn platzen zu lassen.
Wie auch immer: In der dreistündigen Gesprächsrunde wurden zahlreiche Vorhaben aufgelistet. Investitionen sollen vorgezogen werden, die Planungsbeiräte sollen Gespräche mit den Bürgermeistern führen. Ende Juni will man sich wieder treffen.









