"Unnötiges Vorpreschen"
Wenig Freude hat bei SP-NAbg. Josef Muchitsch die Tatsache ausgelöst, dass BZÖ-NAbg. Gerald Grosz die Kleine Zeitung über den geplanten überparteilichen Gedankenaustausch zum Thema "dramatische Entwicklung am Arbeitsmarkt in der Grenzregion" informiert hat.
Grosz hatte in diesem Zusammenhang bekanntlich kritisiert, dass die Einladungsliste von Muchitsch zu regional sei. Grosz will bei der am 2. Juni geplanten Veranstaltung Vertreter der Landes- und Bundesregierung eingeladen wissen, damit Nägel mit Köpfen gemacht werden können. Auch hatte Grosz nicht vergessen, darauf hinzuweisen, dass dieser Schulterschluss von seiner Seite erwünscht sei, auch deshalb, weil man damit einer BZÖ-Forderung nachkomme.
Muchitsch ist über das mediale Vorpreschen von Grosz verärgert, weil geplant war, vor dem 2. Juni nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Weil es laut Muchitsch nicht darum gehe, wer Einlader sei. Sondern es sei lediglich wichtig, dass sich die 31 eingeladenen regionalen Vertreter an einen Tisch setzen würden, um gemeinsam regionale Hilfspakete zu schnüren.
Die regionalen Abgeordneten aller Parteien machen sich Sorgen über die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftssituation in unserer Grenzregion. Hier brauchen wir keine Parteipolitik, da sind wir uns einig. Lediglich Grosz scheint die Publicity wichtiger zu sein, als die Sorgen der Menschen", so Muchitsch, der hofft, dass trotz des gebrochenen Stillhalteabkommens alle Eingeladenen kommen werden.









