"Die Schmiedgasse lebt"
Barbara Draxler ist mit Geschäftsstandort Schmiedgasse hochzufrieden.
Barbara Draxler, Unternehmerin mit Standort in der Leibnitzer Schmiedgasse, ist verärgert. Der Grund: wie bereits berichtet, schließt Gastronomin Ruth Zenz ihr Cafe Venezia, als Grund hatte sie unter anderem mangelnde Frequenz in der Gasse nach dem Auszug der Firma Vögele genannt.
Nicht gelten lassen. Das mag Draxler nicht gelten lassen: "Wir sind seit fünf Jahren mit unserem Geschäft in der Schmiedgasse und können uns nicht beklagen. Probleme im Unternehmen können nicht immer nur auf den Standort abgewälzt werden."
Schmiedgasse in der Krise? Draxler wehrt sich vor allem dagegen, dass der Eindruck entstehen könnte, die Schmiedgasse sei in der Krise, weil ein Geschäft nach dem anderen zusperren würde: "Es gibt leere Geschäftsflächen, das ist keine Frage. Aber man ist bemüht, mit den Hausbesitzern über eine Füllung zu reden. Das alles geht aber nicht von heute auf morgen, sondern ist zeitintensiv. Außerdem haben wir eine globale Wirtschaftskrise, das geht auch an Bezirkshauptstädten nicht spurlos vorbei. Derzeit lautet die Devise allgemein eher abwarten."
Attraktiv. Dennoch ist und bleibt die Schmiedgasse für Draxler attraktiv: "Es gibt Neuansiedelungen und es gibt viele alteingesessene Betriebe. Unternehmen, die von den Leuten gesucht und gefunden werden. Und damit steht fest, dass die Schmiedgasse lebt, und wie."








