Autofahrer drohte mit Pistole
Fernitz: 22-Jähriger war wegen seiner Fahrweise zur Rede gestellt worden.
Die Schreckschusspistole liegt immer griffbereit im Handschuhfach. "Aus Selbstschutz", wie ein 22-Jähriger aus Heiligenkreuz am Waasen der Polizei in Hausmannstätten erklärte. Die stand nämlich am Sonntagabend plötzlich vor der Tür des Südsteirers und wollte wissen, warum der 22-Jährige zuvor einen anderen Autofahrer mit der Pistole bedroht und zu Tode erschreckt hatte.
Autofahrer. Dieser andere Autofahrer, ein 39-jähriger Weitendorfer, musste sich zunächst einmal sehr über den Fahrstil des jungen Mannes ärgern. An einer Kreuzung in Fernitz soll der 22-Jährige unmittelbar vor ihm eingebogen haben, so dass der 39-Jährige nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern konnte. Dann habe der junge Lenker ständig die Fahrbahnseite gewechselt.
Kreuzung. Als sich der 22-Jährige bei der nächsten Kreuzung zum Linksabbiegen einreihte, nützte sein "Kontrahent" die Gelegenheit, kurbelte die Seitenscheibe hinunter und fragte den anderen Lenker nach dem Grund für seine halsbrecherische Fahrweise. Und schaute plötzlich in den Lauf einer Pistole. Da fuhr der Weitendorfer direkt zur Polizei und meldete den Vorfall. Anhand des Kennzeichens war der zweite Autofahrer bald ausgeforscht. "Ich habe mich von dem Mann bedroht gefühlt", rechtfertigte der 22-Jährige sein Handeln. Er wurde angezeigt.








