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    Zuletzt aktualisiert: 08.01.2009 um 20:38 UhrKommentare

    Leibnitz behält den Ruf als Feinstaub-Stadt. . .

    Letztes Jahr wurde in Leibnitz mächtig (Fein)Staub aufgewirbelt. Nur in Graz und Linz wurde der Tagesgrenzwert öfter überschritten.

    42 Überschreitungen des Tagesgrenzwertes registrierte man in Leibnitz

    Foto © APA42 Überschreitungen des Tagesgrenzwertes registrierte man in Leibnitz

    Die gute Nachricht zuerst: Verglichen mit 2007 nahm die Zahl der Feinstaubtage im Großraum Leibnitz im vergangenen Jahr leicht ab. Die schlechte Nachricht: Die Messstation in der Leibnitzer Lastenstraße registrierte dennoch 42 Überschreitungen des Tagesgrenzwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Erlaubt sind maximal 30. Damit liegt die Weinstadt wiederum im österreichischen Spitzenfeld. Noch öfter wurde der Tagesgrenzwert nur in Graz und der Industriestadt Linz überschritten. Sogar Wien wurde von Leibnitz knapp überholt.

    Ungünstige Beckenlage. Was Laien überraschen mag, hat für Experten eine logische Erklärung. "Die Leibnitzer sind keine besonderen Saubarteln. Schuld an der hohen Feinstaubbelastung sind die ungünstigen geografischen Voraussetzungen", weiß Thomas Pongratz von der Luftgüteüberwachung des Landes Steiermark. Aufgrund der Beckenlage bildet sich bei Hochdruck in den Tälern ein Kaltluftsee. Da oberhalb eine wärmere Luftschicht liegt, ist kein Luftaustausch möglich. "Der Dreck kann somit nicht ausgeputzt werden", bringt es Pongratz auf den Punkt.

    Tempolimits. Lange Rede kurzer Sinn: Die Feinstaubbelastung kann nur durch eine Reduktion der Emissionen verringert werden. "Die Tempolimits durch die neue Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der Autobahn bringen nur ein paar Prozent. Jedes Auto und jeder Feststoffbrennkessel trägt zur Belastung bei", meint Pongratz.

    Kein Fahrverbot. Genau hier will der Leibnitzer Bürgermeister Helmut Leitenberger ansetzen: "Jeder muss sich selbst fragen, ob wirklich jeder Weg mit dem Auto zurückgelegt werden muss und ob die eigenen vier Wände optimal gedämmt sind." Die Stadt allein könne die Gesamtsituation nicht ändern. "Ein Fahrverbot kommt nicht in Frage. Wir tun, was wir können", versichert Leitenberger. So werde, wenn möglich, statt Splitt Salz gestreut und die Fahrbahn so oft wie möglich gekehrt.

    ROBERT LENHARD

    Fakten

    Als Feinstaub bezeichnet man Teilchen, deren Durchmesser weniger als 10 Mikrometer, das sind 0,01 Millimeter, beträgt.

    Der Tagesgrenzwert liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und darf an 30 Tagen im Jahr überschritten werden.

    2008 wurden in Leibnitz 42 Überschreitungen gemessen, 2007 waren es 46. Deutschlandsberg blieb mit 19 gleich.

    Aktuelle Daten im Internet unter www.umwelt.steiermark.at.

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