In Leoben wurde weniger Feinstaub aufgewirbelt
In Leoben gab es im Jahr 2008 eine geringere Feinstaub-Belastung: Die Überschreitungen in der Montanstadt blieben unter den Grenzwerten des Immissionsschutzgesetzes - Luft.

Foto © APIm Jahr 2008 wurden im Leobener Zentrum 25 Feinstaub-Überschreitungen gemessen
Die Montanstadt Leoben kann im Vergleich zu anderen Städten wie Graz, Leibnitz, Köflach, Klagenfurt oder Wien für das Jahr 2008 eine durchaus positive Bilanz über die angefallene Feinstaub-Belastung ziehen: Die Überschreitungen in diesem Bereich in Leoben blieben unter den Grenzwerten des Immissionsschutzgesetzes - Luft (IG-L).
Erfreulichere Werte. "Während in Graz-Don Bosco im vergangenen Jahr der Feinstaub-Jahresgrenzwert, das heißt Tage mit mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft, an insgesamt 63 Tagen überschritten wurde, zeigten die Messstationen in Leoben 2008 erfreulichere Werte an", erklärt Gerhard Lukasiewicz, Pressechef der Stadtgemeinde Leoben. Und weiter: "Gemäß des IG-L sind pro Jahr Überschreitungen des Tagesmittel-Grenzwertes an 30 Tagen erlaubt. Im Stadtzentrum von Leoben gab es im vergangenen Jahr an 25 Tagen, in Leoben-Donawitz ebenfalls an 25 Tagen und in Leoben-Göss an zwölf Tagen Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwertes." Dies bedeute für die Montanstadt, dass im Jahr 2008 die Anzahl der Überschreitungen unter den genehmigten Grenzwerten des IG-L geblieben ist, betont Lukasiewicz.
Positive Entwicklung. "Trotz dieser positiven Entwicklung - bedingt auch durch eine günstige meteorologische Situation - muss es unser Bestreben sein, weiter an Verbesserungen der Luftgüte in Leoben zu arbeiten. Sowohl im Bereich des Hausbrandes, des Verkehrs, und auch in der Industrie", meint Bürgermeister Matthias Konrad zu der Entwicklung in Bereich der Feinstaub-Belastung.








