Leibnitz: Alkoholisierter bedrohte Familie mit dem Umbringen
Mit über ein Promille geriet ein 18-Jähriger mit Lokalgästen und seiner Familie in Streit. Dann zog er eine Spur der Verwüstung durch Leibnitz.
Es ist nicht das erste Mal, dass es mit dem 18-jährigen Deutschen zu Eskalationen gekommen ist. Schon seit seiner Kindheit leide er unter psychischen Problemen, wissen Bekannte. Dazu kam zuletzt noch Alkoholmissbrauch. Doch so schlimm wie am Montagabend in Leibnitz, wohin der 18-Jährige erst vor vier Monaten zu Mutter, Schwester (16) und dem Stiefvater gezogen war, so schlimm soll es bisher noch nie gewesen sein.
Schwester getroffen. Der Deutsche hatte in einem Lokal in Leibnitz seine Schwester getroffen. Gemeinsam wurde gezecht, dann geriet der 18-Jährige jedoch mit dem Vater einer Freundin der 16-Jährigen in Streit. Die Schwester lief deshalb nach Hause, der Bruder hinterher. Doch der Stiefvater wollte den alkoholisierten 18-Jährigen nicht in die Wohnung lassen. "Wegen familiärer Differenzen hatte er schon bald eine eigene Wohnung in Leibnitz bezogen", weiß die Polizei zu berichten.
Familie bedroht. Das Gespräch vor dem Haus eskalierte, der Sohn bedrohte seine Familie mit dem Umbringen - und lief dann in Richtung Zentrum davon. Dabei hinterließ er eine Spur der Verwüstung: Christbäume und Blumenständer wurden umgeschmissen, Mülleimer aus der Verankerung gerissen, Werbebanner und eine Telefonzelle beschädigt.
U-Haft. Die Angehörigen liefen ihm nach, holten ihn auf dem Hauptplatz ein. Da drohte der 18-Jährige abermals, er werde sie "abstechen". Die Polizei nahm den Burschen schließlich in U-Haft.







