Katastrophen sind ein Fall für den Landesamtsdirektor
Das Land Steiermark hat eine neue Abteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung - mit Kurt Kalcher an der Spitze.

Foto © Michaela FröhlichLandesamtsdirektor Gerhard Ofner
Seit kurzem hat das Land eine neue, die 20. Abteilung. Mit dem klingenden Namen Katastrophenschutz und Landesverteidigung. Bisher gehörte man als Fachabteilung zur Gemeindeabteilung - Zuständigkeit der schwarzen Abteilungschefin Ingrid Koiner. Das aber gefiel Landesamtsdirektor Gerhard Ofner nicht so recht: Alles, was Sicherheit anbelangt, gehört in sein Reich, so der Ex-Gendarm und Vertraute von Landeshauptmann Franz Voves.
Gegen den Koalitionspartner
Der entsprechende Regierungsbeschluss für eine neue Abteilung fiel gegen die Stimmen ÖVP, diese sah eine unnötige Aufblähung der Verwaltung und indirekt auch den Einfluss-Verlust. Danach war das Bundeskanzleramt am Wort, musste die Neuordnung der Kompetenzen absegnen.
Das geschah Mitte Juni, seither hat die Abteilung auch Rechtskraft. Herr über rund 30 Beamte (die Feuerwehr- und Zivilschutzschule Lebring wurde an den Landesfeuerwehrverband ausgegliedert) und die Finanzen - das kann nur ein Abteilungsleiter sein, nicht aber ein Fachabteilungsleiter - ist seit Montag Kurt Kalcher. Seiner Bestellung stimmte auch die ÖVP zu, an seiner Amtsführung gab es bisher nichts zu bemäkeln.









