Beim Spielen lernen
Spielerisch können Kinder und Jugendliche im Landschaftspark Grottenhof die Natur erkunden. Ein lehrreiches Abenteuerland.

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Was war sicher eines meiner interessantesten Projekte, weil ich so intensiv mit vielen Menschen, auch vielen Kindern und Jugendlichen zusammen gearbeitet habe", zieht Landschaftsarchitektin Gertraud Monsberger Bilanz über den von ihr entworfenen und umgesetzten Landschaftspark beim Naturparkzentrum Grottenhof in Kaindorf/Sulm.
Vielfalt nutzen. Als Siegerin eines Wettbewerbes stand sie vor der Aufgabe, einen interessanten (Natur-)Park zu schaffen, der vor allem für Kinder natürliche Attraktionen zum spielerischen Erleben bieten sollte. Und der noch dazu den hohen technischen Anspruch eines natürlichen Rückhaltebeckens für 7000 Kubikmeter Wasser erfüllen musste. "Mir war sofort klar, dass die landschaftliche Vielfalt ihren Platz haben muss. Und, dass wir den Park so gestalten müssen, dass Kinder kindgerecht einen Bezug zur Region, zum Naturpark Südsteirisches Weinland, bekommen", erinnert sich Monsberger an die Anfänge.
Immer in Bewegung. Gedacht, umgesetzt und gelungen: seit der Eröffnung tummeln sich täglich Besucher auf dem rund sechs Hektar großen Areal. Darunter viele Kinder, die mit Begeisterung den Eichkatzerlweg erklettern, um einen Blick in die mächten Kronen der Kastanienbäume zu werfen. Oder ihren Spaß auf der Riesen-Waldrutsche haben, in den Bächlein herum plantschen oder im Hopfen-Klettergarten ihren Bewegungsdrang ausleben.
Ideen umsetzten. "Schön ist, dass wir viele Ideen von Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit ihnen umgesetzt haben", erzählt Monsberger von der Zusammenarbeit mit den Naturparkschulen. Lehrreich ist ein Besuch im Landschaftspark auch. "Während des Spielens lernen die Kinder die Besonderheiten der südsteirischen Natur kennen", weiß die Architektin.







