48 Punkte voran: WM-Titel für Yart-Team fast fix
Das war der Hattrick! Das Yart-Team aus Heimschuh gewann auch den Langstrecken-WM-Lauf im spanischen Albacete. Andi Meklau jubelte auf dem Salzburgring. Zwei Mal Zweiter.

Foto © www.yart.at
Was für ein Wochenende für die steirische Motorrad-Szene! Das Yamaha Austria Racing Team (Yart) aus Heimschuh war auch beim Langstrecken-WM-Lauf im spanischen Albacete nicht zu biegen. Steve Martin, Igor Jerman und Gwen Giabbani konnten in acht Stunden (Start 18 Uhr, Ziel 2 Uhr morgens) insgesamt 292 Runden herunterspulen. Bereits in Le Mans und Oschersleben hatte das Trio dominiert, der Hattrick ist somit perfekt.
Fehlerlos. Aber es war bis zur Zielflagge ein harter Kampf. Das spanische Folch-Endurance-Team ließ sich nach acht Stunden nur 1:31 Minuten abschütteln. "Hut ab vor meinen Fahrern, sie haben während des gesamten Wochenendes nicht den kleinsten Fehler gemacht", strahlte Yart-Teamchef Mandy Kainz. "Auch die Temperaturen - bis zu 40 Grad - machten allen zu schaffen", fährt Kainz fort, "bei solchen Bedingungen wünscht man sich, mit einem kühlen Getränk an einem Strand zu liegen und nicht Motorrad zu fahren."
Kritisch war es für das Yart-Team aber nur einmal. "Mit konsequent schnellen Rundenzeiten und einer perfekten Arbeit in der Box konnten wir den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Nach sechseinhalb Stunden wurden unsere Bemühungen aber durch eine Pace-Car-Phase zunichte gemacht", schildert Kainz. Doch am Ende zog auch er ein breites Lächeln auf. Vor allem beim Blick auf den Gesamtstand. In der WM hat das steirische Team nach drei von sechs Rennen bereits 48 Punkte Vorsprung. Damit sollte den Kainz-Mannen der WM-Titel nicht mehr zu nehmen sein.
Nur 1,21 Sekunden. Auf dem Salzburgring zeigte Superbiker Andi Meklau (Yamaha) groß auf, er musste sich in beiden Läufen zur Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) nur dem Belgier Werner Daemen (BMW) geschlagen geben. Im zweiten Rennen betrug sein Rückstand auf den Sieger nur 1,21 Sekunden. Ducati-Mann Günther Knobloch fand im ersten Lauf (10.) keinen Rhythmus, dann gab's aber Rang sieben.








