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Diensthund fand abgängigen Südsteirer: Rettung in letzter Minute
Mit einem schweren Zuckerschock lag ein 61-Jähriger in einem Wald bei Kurzragnitz. Ein Polizeihund fand den den Mann in letzter Minute.

Foto © Polizei"Ambo" mit seinem stolzen Herrl Manfred Niederl
Polizei-Hundeführer Manfred Niederl ist stolz auf seinem vierbeinigen Gefährten, den belgischen Schäfer "Ambo". Der Hund hat Montagmittag den 61-jährigen Karl K. aus Heiligenkreuz am Waasen buchstäblich in letzter Minute das Leben gerettet. Unterkühlt und mit starkem Unterzucker kauerte der an Diabetes leidende Mann an einem Baum in einem Waldstück in Kurzragnitz, Bezirk Leibnitz. Er befand sich in akuter Lebensgefahr und war kaum mehr ansprechbar, als "Ambo" zu bellen begann.
Gefürchtet. "Der Mann fürchtete sich vor dem Hund. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich Polizist bin und das mein Diensthund ist", erinnert sich Revierinspektor Manfred Niederl. "Ich gab dem Betroffenen Schockolade zu essen, dann ist eh schon der Arzt gekommen." Das war Montag gegen 13.30 Uhr. Erst zweieinhalb Stunden vorher hatte die Polizei in Kirchbach erfahren, dass K. schon seit Sonntag abgängig war.
Schwammerl suchen. Karl K. wollte Schwammerl suchen, als er Sonntag gegen Mittag plötzlich gesundheitliche Probleme bekam. Er rief mit seinem Handy eine Nichte in Kirchdorf an. Doch bevor er ihr erklären konnte, dass er dringend Hilfe benötige, riss die Verbindung ab. Die Frau ahnte nicht, dass sich ihr Onkel in Lebensgefahr befand.
Polizei verständigt. Erst Montag, als die Nichte das Moped ihres Onkels fand, verständigte sie die Polizei. Sofort wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet, an der sich Polizei, Feuerwehr und Verwandte des Mannes beteiligten. Einmal konnte das Handy des Abgängigen gepeilt werden, dann war der Akku leer. Meter für Meter begannen die Mannschaften den Wald abzusuchen. Zwei Hundestreifen unterstützten sie dabei. "Ambo" spürte den Vermissten schließlich auf. Karl K. wurde ins Krankenhaus Wagna gebracht.





