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Kein stilles Wasser
Monika Zirkl (26) aus Heiligenkreuz am Waasen ist seit Freitag neue Bundesleiterin der Landjugend.

Foto © KKMonika Zirkl
Nein, geplant habe sie das nicht. ?Ich bin nicht mit der Absicht auf die Welt gekommen, Bundesleiterin der Landjugend zu werden“, schmunzelt Monika Zirkl aus Heiligenkreuz am Waasen. Seit Freitag ist sie es aber. Bei der Bundesherbsttagung im burgenländischen Großpetersdorf wurde die 26-Jährige zur neuen Chefin gewählt.
Zwei Jahre. Damit steht Zirkl für zwei Jahre an der Spitze der größten Jugendorganisation im ländlichen Raum. Gemeinsam mit ihrem männlichen Pendant, dem Niederösterreicher Johannes Kessel, vertritt sie rund 90.000 Mitglieder. Eine Verantwortung, der die bisherige Landesleiterin gerecht werden möchte: ?Ich sehe mich als Gestalterin des ländlichen Raumes. Ich will zeigen, dass die Jugend nicht so schlecht ist, wie sie oft dargestellt wird.“
Breites Spektrum. Warum die Landjugend dafür das beste Forum ist, liegt für die engagierte Funktionärin auf der Hand: "Es gibt keinen Verein, der mit unserem vielfältigen Angebot mithalten kann." Neben dem Themenkomplex Landwirtschaft und Umwelt umfasst das breite Spektrum auch Allgemeinbildung, Kultur und Brauchtum, Sport, Gesellschaft und internationale Kontakte. ?Bereits 45 Prozent unserer Mitglieder kommen aus einem nichtagrarischen Umfeld“, setzt Zirkl auf die Brückenbauerfunktion zwischen Bauernschaft und Konsumenten.
Repräsentative Aufgaben. Auf sie selbst warten nun hauptsächlich repräsentative Aufgaben. ?Der Terminkalender ist bereits bis Weihnachten voll.“ Zum Glück kann die Reisebüro-Assistentin auf einen verständnisvollen Chef bauen.
Features
Zur Person
Monika Zirkl aus Heiligenkreuz am Waasen wurde am 6. Juli 1982 geboren.
Aufgewachsen ist sie auf dem
elterlichen Bauernhof.
Die Reisebüro-Assistentin ist seit 1998 bei der Landjugend.
Funktionen in der Orts- und
Bezirksorganisation folgte der Aufstieg zur




