Konkurs statt Schweinestall

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GRALLA. Kaum ein Thema sorgte 2011 für mehr Emotionen als der geplante Groß-Schweinestall in der Gralliger Au. Tierschützer, Wasserversorger, Bewohner, aber auch Bauern liefen gegen das Projekt der PIG Ferkel GmbH mit 2100 Muttersauen und jährlich 50.000 Ferkeln Sturm. Die Gegner befürchteten massive Beeinträchtigungen der Luft- und Wasserqualität in dem sensiblen Naturgebiet.
Letztlich war die ganze Aufregung umsonst - Die PIG Ferkel GmbH rund um die Geschäftsführer Peter Irgang und Peter Holler zog das Projekt Ende Februar überraschend zurück. Als Ursache wurden finanzielle Probleme angegeben, die einen Monat später in der Eröffnung eines Konkursverfahrens mündeten. Die Schulden bei über einem Dutzend Gläubiger betrugen über 270.000 Euro.








