Dieser VSV kommt ohne Eislaufschuhe
Gleinstätten empfängt heute im ÖFB-Cup (18) den VSV. Das wird kein leichtes Unterfangen.
FUSSBALL. 99,9 Prozent aller Steirer denken bei "VSV" wohl an die Eishockey-spielenden Adler aus der Faschingshauptstadt Villach - heute wird sich dieses Bild zumindest für weiß-grüne Fußballfreunde ändern. Denn die Villacher gastieren in der ersten Runde des ÖFB-Cups in Gleinstätten und sind heiß. "Das ist eine Mannschaft mit Regionalliga-Niveau", sagt Gleinstätten-Trainer Stefan Dörner. "Die Chancen stehen wohl 50:50." Der VSV hat sich über den KFV-Cup, dem Pendant zum Steirer-Cup, direkt für die erste Runde qualifiziert.
Zwar spielen die Villacher eine Liga tiefer als die Südsteirer, das Ziel der kärntnerischen Vereinsführung lässt aber einiges Erwarten: Aufstieg, zumindest in die Regionalliga, wenn nicht gar eine Spielklasse höher.
Mit Peter Hrstic - sein Sohn Nico spielt in der Verteidigung - wurde ein klingender Name und erfahrener Mann als sportlicher Leiter installiert und Trainer Wolfgang Wallner zur Seite gestellt. In Gleinstätten müssen die Kärntner heute allerdings auf die Verteidiger Arno Schuri und Patrick Striednig sowie Stümer Darko Djukic verzichten.
Bei den Gleinstättenern sind alle Spieler fit und es gilt das alte Motto "nach vorne Spielen und einfach ein Tor mehr schießen", wie es Döner schmunzelnd formuliert. "Ich bin mit den bisherigen Leistungen sehr zufrieden. Und der Heimvorteil sollte uns helfen." GEORG MICHL









