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Zuletzt aktualisiert: 21.09.2011 um 20:30 UhrKommentare

Sichtbare Natur beim Gamlitzbach

Neue Schautafeln informieren Einheimische und Gäste über das Europaschutzgebiet in Gamlitz.

Astrid Holler, Landentwicklung Steiermark, Bürgermeister Karl Wratschko und Gebietsbetreuer Johann Pfeiler

Foto © BarbicAstrid Holler, Landentwicklung Steiermark, Bürgermeister Karl Wratschko und Gebietsbetreuer Johann Pfeiler

Natura 2000-Gebiete sind europaweit herausragende Naturschutzgebiete, so genannte Europaschutzgebiete mit dem Ziel, natürliche Lebensräume für wildlebende Pflanzen- und Tierarten zu erhalten. Zusätzlich soll das für die Menschen sichtbar gemacht werden.

Also hat man SchAUplätze geschaffen. Insgesamt gibt es von Oberschwarza bis Bad Radkersburg im Bereich der Mur und ihrer Aulandschaft bereits zwölf solcher Plätze. Der 13. und 14. befinden sich am Gamlitzbach bei den Landschaftsteichen. Und eben dort wurden nun Schautafeln angebracht, die das zusammenhängende Gewässer samt Fisch- und Pflanzenbestand sowie die Schilfzone mit brütenden Vogelarten beschreiben. Dazu meint Bürgermeister Karl Wratschko: "Mit den Tafeln wollen wir Einheimische wie auch unsere Gäste über diesen Naturraum informieren."

Den Menschen "zeigen, was da ist", brachte es Astrid Holler von der Landentwicklung Steiermark" auf den Punkt. Fachlich unterstützt wurde das Projekt von Johann Pfeiler und Josef Melcher, zuständig als Natura 2000-Gebietsbetreuer für den Murraum im Südosten und den Gamlitzbach. "Fische können nun barrierefrei in den Gamlitzbach gelangen", so Pfeiler. Tatsächlich gibt es hier den schon für verschollen gehaltenen Fisch namens "Semling" wie auch eine weitere rare Fischart, nämlich das "Neunauge".

Finanziell wurde das Projekt über die Naturschutzabteilung des Landes mit 50 Prozent Kostenbeteiligung gefördert.

ANTON BARBIC

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