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Brauneis ließ die rote Party platzen
Der GAK vergab vor 5800 Zusehern ein 2:0 gegen Allerheiligen. Daniel Brauneis wurde beim 2:2 zum Helden der Südsteirer. Kollmann feierte 100er.

Foto © GEPA
GAK vs. Allerheiligen
Bis zur Auswechslung von Roland Kollmann lief alles bestens für den GAK. Herbert Rauter brachte die Grazer nach einem Abpraller in Führung (24.) und Kollmann verwandelte nach abseitsverdächtigem Zuspiel in der 58. Minute zur 2:0-Führung. Seinen Abgangsapplaus konnte Kollmann dann auch noch in vollen Zügen genießen.
Dieser fiel nach seinem 100. Meisterschafts-Treffer für den GAK besonders lautstark aus, denn 5800 Zuseher ließen sich den Schlager zwischen dem Leader aus der Südsteiermark und dem punktgleichen Verfolger nicht entgehen. Es waren so viele, dass Schiedsrichter Stockreiter zehn Minuten später die Partie angepfiffen hatte. Zu viele warteten vor der UPC Arena.
Schwächeperiode kostete Sieg
Das Lächeln sollte Kollmann binnen kurzer Zeit aus dem Gesicht weichen. Für ein paar Minuten war das rote Gefüge lose, die Spieler ließen im Zweikampf den letzten Punch vermissen und man war zu wenig "aktiv", wie es GAK-Trainer Peter Stöger bezeichnete. Eine Schwächeperiode, die den sicher geglaubten Sieg gekostet hatte. "Meister wird der, der solche Schwächeperioden am besten übersteht", sagte ein enttäuschter Stöger. "Bei aller Qualität müssen wir uns die Siege erarbeiten."
In der 75. Minute ließ Daniel Brauneis GAK-Keeper Pösendorfer mit einem ansatzlosen, verdeckten Schuss keine Chance, ehe der Stürmer vier Minuten später nach einem Pevab-Corner mit dem Kopf parat war. Das 2:2 war besiegelt, die Führung bleibt bei Allerheiligen.





