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    Zuletzt aktualisiert: 10.08.2010 um 20:30 UhrKommentare

    Der Zünsler setzt dem Buxbaum zu

    Er sieht harmlos aus, ist aber ein gefräßiger Schädling: der Buxbaum-Zünsler. Aus Asien importiert, verursachen die Raupen des Kleinschmetterlings massive Schäden am heimischen Bux.

    Meine 30 Buxkugeln waren binnen einer Woche befallen, darauf war ich nicht vorbereitet. Dann habe ich vom Buxbaumzünsler erfahren und möchte andere Hobbygärtner warnen, dass sie ihre Pflanzen genauer anschauen", schildert eine Kleine Zeitung-Leserin aus Stocking. Und auch in der Nachbargemeinde Allerheiligen bei Wildon ist der aus Asien importierte gefräßige Schädling bereits aktiv geworden und hat einige Buxbaum-Populationen vernichtet.

    Ein Problem, das Wolfgang Holzer, Forstreferent der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Leibnitz, nur zu gut kennt: "Die Aufregung ist nicht groß. Aber einige Leute haben sich auch bei uns gemeldet und angefragt, was zu tun ist. Und es ist festzuhalten, dass der Buxbaumzünsler schon flächig auftritt. Ist der Schädling erst einmal aktiv, ist der Schaden meist groß. Und dann hilft leider nur mehr Gift. Daher ist es wichtig, entsprechend vorzubeugen."

    Prävention

    Soll heißen: mehrmalige Kontrollen der Pflanzen über das Sommerhalbjahr, auf Raupen, Puppen und Gespinste sind durchzuführen, und zwar auch in der Kronenmitte der Gehölze. Sind solche vorhanden, müssen sie umgehend entfernt und vernichtet werden. Da aus den Puppen noch mehrere Tage nach dem Schnitt Schmetterlinge schlüpfen können, sollte übrigens auch das Schnittgut vernichtet werden.

    Ebenso werden nach lokalem Auftreten auch mehrmalige Kontrollen in angrenzenden Gärten notwendig, um eine Ausbreitung möglichst zu verhindern. Ein möglicher Befall von Buxbäumen ist durch Fraßspuren an Blättern übrigens klar erkennbar. Auffällig sind auch Gespinstnester, in denen die Larven des Zünslers überwintern, auch die Puppen sind oft vom Gespinst umgeben. Die Raupen sind vor allem in den Pflanzen zu erkennen. Sie sind etwa drei bis fünf Zentimeter lang, sattgrün, mit schwarz-weiß-schwarzen Streifen jeweils seitlich am Rücken versehen. Auffällig ist auch der schwarze Kopf der Raupe.

    "Es ist wichtig, dass die Leute über den Schädling Bescheid wissen und rechtzeitig reagieren können. Immerhin ist der Zünsler enorm gefräßig. Ich habe mich informiert und so eine Larve vertilgt bis zur Verpuppung rund 45 Buxblätter. Zwei Generationen pro Jahr entwickeln sich, da kann man sich ausmalen, was passiert, wenn man untätig bleibt", so die passionierte Heimgärtnerin aus Stocking.

    BETTINA KUZMICKI

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