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"Wir sind froh, überlebt zu haben"
Sie sind noch einmal davongekommen - jene vier Steirer, auf deren Auto Samstag eine Eiche gedonnert war. "Wir alle hatten riesiges Glück."

Foto © FF Feiting
Jeder, der das Autowrack gesehen hat, meint, es ist unglaublich, dass da wer lebend rausgekommen ist." Von einem zweiten Geburtstag will Hermann Schwimmer aus Allerheiligen bei Wildon zwar nichts wissen. "Vergessen werd' ich den Unfall aber nicht so schnell", ist sich der 24-Jährige sicher. Wie berichtet krachte am Samstagnachmittag während eines Unwetters eine Eiche auf den Wagen des Steirers. Wie durch ein Wunder konnten sich der Lenker, seine Freundin (19) und die Schwester (34) des Steirers mit ihrem fünf Monate alten Sohn Paul aus dem Wrack retten.
Geknickte Eiche. Weil ein Gewitter angesagt war, hatte der 24-Jährige die beiden Frauen und das Baby nach einem Spaziergang mit dem Auto abgeholt. Als sie losfuhren, regnete es, dann kam ein Sturm auf. "Plötzlich machte es einen lauten Klescher, das Dach wurde bis unters Lenkrad eingedrückt, Glassplitter und Blätter waren überall", erinnert sich Schwimmer. Eine geknickte Eiche war mitten auf den Audi gedonnert. "Zuerst hab ich vor Schreck geschrien, dann meine Schwester, die mit dem Baby hinten saß. Wir alle hatten aber riesiges Glück", erzählt der Steirer. Er selbst konnte aus dem Dachfenster klettern und auch die anderen Autoinsassen samt dem Baby konnten sich befreien. Nur der verängstigte Cocker Spaniel musste geradezu aus dem Wrack gezerrt werden.
Unglück. Nach dem Unfall war rasch die Feuerwehr zur Stelle. Wie sich herausstellte, hatte der fünf Monate alte Paul das Unglück praktisch unverletzt überlebt. Seine Mutter, Theresia Schwimmer, und die Freundin des 24-Jährigen, Priscilla Kurz, kamen leicht verletzt davon. Bei dem Lenker musste eine Schnittwunde am Kopf genäht werden. "Wir sind nur froh, dass wir überlebt haben."
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