Radfahrer fühlten sich von Jäger bedroht
Zwei Radfahrer fühlten sich in Seggauberg von einem Jäger mit der Waffe bedroht. Anzeige wurde erstattet, der Jäger bestreitet die Vorwürfe.

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Eine gefährliche Drohung mit Waffe, ein normales Streitgespräch oder noch viel weniger? Darüber, was am vergangenen Montag in der südsteirischen Gemeinde Seggauberg passierte, gehen die Meinungen auseinander. Tatsache ist, dass ein südsteirisches Brüderpaar mit seinen Fahrrädern von Grubtal Richtung Seggauberg unterwegs war. "Wir haben unsere Räder auf einem Wanderweg geschoben", erklärt einer der Brüder. Als sie die Asphaltstraße Richtung Rettenbach erreichten, wurden sie in der Dämmerung von einem Mann angesprochen. "Er sagte, wir hätten hier nichts zu suchen, sonst passiere etwas", erinnert sich einer der Südsteirer. Der ältere Mann hätte eine Schrotflinte umgehängt gehabt, den Gewehrlauf hätte er auf das Gesicht des Radlers gerichtet - in einem Abstand von 15 bis 20 Zentimetern. "Diese Art und Weise hat mich wirklich gestört", so der Südsteirer, der am nächsten Tag Anzeige wegen gefährlicher Drohung erstattete.
Normales Gespräch.
Bei der Polizei Leibnitz wird der Vorfall bestätigt, überbewerten will man ihn aber nicht: "Der Jäger hatte zwar eine Waffe umgehängt, der Lauf stand aber nur in Richtung der Personen." Der Jäger, ein Aufsichtsjäger aus Leibnitz, hätte auch keine Drohung ausgesprochen, es hätte sich um ein normales Gespräch gehandelt. "Es ist eine weiche Geschichte, die Sache liegt beim Bezirksgericht."
Überprüfung.
Dem Leibnitzer Bezirksjägermeister Rudolf Gaube war der Fall bis Freitag nicht bekannt. "Sollte es ein Fehlverhalten gegeben haben, wird es Konsequenzen geben", erklärt er. Der Fall wird in der Bezirksbehörde überprüft.











